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Fußball: Cullmann wird in Linxweiler Nachfolger von Tarillon

Fußball : Cullmann wird in Linxweiler Nachfolger von Tarillon

Fußball-Bezirksliga: SG holt für die kommende Saison Trainer des Liga-Rivalen Hoof-Osterbrücken.

Das Trainer-Karussell in der Fußball-Bezirksliga St. Wendel hat Fahrt aufgenommen: Mit der SG Linxweiler und der SG Hoof-Osterbrücken gaben gleich zwei Clubs die Verpflichtungen von neuen Übungsleitern für die kommende Spielzeit bekannt. Beim Tabellen-Siebten SG Linxweiler wird Guido Cullmann im Sommer Nachfolger von Björn Tarillon. Tarillon und die SG entschlossen sich gemeinsam, den zum Saisonende auslaufenden Vertrag des früheren Zweitligaspielers des 1. FC Saarbrücken nicht zu verlängern. „Wir trennen uns einvernehmlich, weil sowohl der Verein als auch ich für die Zukunft eigene Vorstellungen haben“, erklärt Tarillon.

Nachfolger des 36-Jährigen wird Guido Cullmann. „Guido hat einen guten Ruf, viele ehemalige Spieler von ihm haben uns bestätigt, dass er gute Arbeit leistet. Deshalb haben wir uns für ihn entschieden“, erklärt Linxweilers Spielausschuss-Vorsitzender Sven Kunkel. Cullmann sagt: „Linxweiler hat eine gutes Team und mit einem Rasen- und einem Kunstrasenplatz beste Bedingungen. Das waren für mich die Gründe für die Zusage.“

Allerdings hat neben dem besten Torschützen Julian Witsch (wechselte zum SV Remmesweiler, wir berichteten) noch ein weiterer Leistungsträger das Team in der Winterpause verlassen: Marc Schäfer hat sich Verbandsliga-Schlusslicht SVGG Hangard angeschlossen.

„Ohne die beiden wird es schwer, in dieser Runde noch mal vorne anzugreifen“, weiß Kunkel. Ursprünglich war das Saisonziel des Clubs nämlich, oben mitzuspielen. Angesichts der Winter-Abgänge und einem Rückstand von acht Punkten auf Relegations-Platz zwei droht die SG dieses Ziel aber zu verpassen.

Geklärt ist auch schon, wer die Nachfolge von Cullmann bei der SG Hoof-Osterbrücken antreten wird. Michael Spengler und Ken Rein (beide derzeit noch als Spieler bei Verbandsligist VfB Theley) werden ab Sommer die sportliche Verantwortung übernehmen. „Wir waren mit der Arbeit von Guido Cullmann bei uns zufrieden, aber wir wollten wieder in Richtung Spielertrainer gehen“, sagt der Spielausschuss-Vorsitzende der SG, Kim Jung. „Bei Michael und Ken hat es vom ersten Gespräch an gepasst, deshalb haben wir uns für sie entschieden.“ Sowohl für den 27-jährigen Spengler wie auch für den gleichaltrigen Rein wird Hoof-Osterbrücken die erste Trainerstation sein.

Die SG liegt zur Winterpause in der Tabelle auf Rang zehn. „Für uns ist diese Platzierung in Ordnung, weil wir über weite Strecken ohne unsere etatmäßigen Stürmer spielen mussten“, erklärt Cullmann. Torjäger Jan Ritter kam erst während der Saison von einem Auslands-Aufenthalt zurück, Sturmpartner Lukas Neu konnte wegen einer Knieverletzung nur zwei Spiele bestreiten.

 „Für die Rückrunde habe ich aber erstmals seit langer Zeit wieder nahezu alle Spieler an Bord“, freut sich Cullmann. Mit dabei sind auch zwei Winter-Neuzugänge: Angreifer Blerim Mustafa und Mittelfeldspieler Hicham Bouhejeur wurden von Kreisligist SF Eiweiler verpflichtet.