Container mit Hilfsgütern startet Reise nach Mali

St Wendel · Fleißig haben die Menschen den Afrika-Container des Rotary Clubs St. Wendel-Stadt gefüllt. Dieser soll nun auf die reise nach Mali starten. Zuvor gibt es noch ein Abschiedsfest am 5. September.

 Container voll Güter für Menschen in Mali. Foto: Rotary Club

Container voll Güter für Menschen in Mali. Foto: Rotary Club

Foto: Rotary Club

Angefangen hat alles mit einem verrosteten Container. Den haben Maria und Bernd Naumann aufgehübscht. Mit Inhalt gefüllt haben ihn viele Freiwillige. Bei der Sammelaktion "Ein Container für Afrika, ein Container für Mali" des Rotary Clubs St. Wendel-Stadt sind mehr als 400 Autoapotheken, 25 Computer, 25 Computerbildschirme, 30 französische Tastaturen und Computermäuse, Rollstühle, Rollatoren, 16 mechanische Nähmaschinen, sechs elektrische Nähmaschinen, Stoffe, Wolle, Nähgarne und vieles mehr zusammen gekommen (wir berichteten). Unter dem Motto "Adieu St. Wendel " wird am Samstag, 5. September, 10 bis 18 Uhr, ein Container-Abschiedsfest auf dem alten Kasernengelände, gegenüber der Firma Knapp gefeiert. Währenddessen informiert Familie Naumann über Mali und die Reise des Containers dorthin. Für diesen geht es zunächst von Hamburg aus mit dem Schiff nach Dakar im Senegal und dann mit der Bahn nach Bamako, der Hauptstadt von Mali. Hier wird er von Maria und Bernd Naumann in Empfang genommen, das Material für Koulikoro aussortiert und mit dem Laster weitertransportiert. Der Rest wird mit Unterstützung der deutschen Malihilfe im Land nach Bedarf verteilt.

Bei der jetzigen Containeraktion wurde die Hälfte der Transportkosten von der Globus-Stiftung zugesagt. Den Rest hat der Rotary Club St. Wendel-Stadt selbst mithilfe eines Verkaufsstands während des St. Wendeler Ostermarktes gesammelt.