Hospizhilfe: Christliche Hospizhilfe schult Ehrenamtler in Trauerbegleitung

Hospizhilfe : Christliche Hospizhilfe schult Ehrenamtler in Trauerbegleitung

Der Kurs „Zuhause leben – Zuhause sterben“ als Qualifizierung in der Sterbe- und Trauerbegleitung der Christlichen Hospizhilfe ist abgeschlossen. Fünfzehn Personen, elf Frauen und vier Männer, erhielten ihre Teilnahmebescheinigungen.

An 22 Abenden mit insgesamt 75 Unterrichtsstunden setzten sie sich einmal wöchentlich mit den Themen Krankheit, Sterben und Tod auf vielfältige Weise auseinander. Erfahrene Referenten vermittelten ihnen dabei psychosoziales, medizinisches sowie pflegerisches, juristisches und seelsorgerisches Grundwissen. In einem anschließenden Praktikum, das 25 Stunden umfasste, und in einer stationären Einrichtung oder bei einem ambulanten Pflegedienst absolviert wurde, sammelten die Kursteilnehmer weitere praktische Erfahrungen  und setzten bereits erworbene Kenntnisse um.

Die Erwartungen der Teilnehmer zu Beginn des Kurses waren unter anderem „sich mit dem Thema Tod und Sterben auseinanderzusetzen“ und „Wissen über die verschiedenen Möglichkeiten der Unterstützung zu erhalten“. Die Kursteilnehmer bestätigten, dass ihre Erwartungen mehr als erfüllt wurden und sie darüber hinaus noch viele positive Impulse erhielten.

Das Fazit der Kursteilnehmer fiel einhellig positiv aus. „Der Kurs hat mir sehr viel gebracht, auch persönlich“, sagte ein Teilnehmer. Eine Teilnehmerin ergänzte: „Die Dozenten waren sehr gut ausgewählt und sachlich hoch qualifiziert.“ Für die Christliche Hospizhilfe sei es erfreulich, dass sich immer wieder Personen dafür entschieden, ehrenamtlich als Hospizhelfer mitzuarbeiten.

Eine Info-Veranstaltung zum nächsten Kurs findet am Dienstag, 25. September, ab 18.30 Uhr in der Geschäftsstelle statt. Kursbeginn ist Dienstag, 30. Oktober. Anmeldungen sind möglich in der Geschäftsstelle der Christlichen Hospizhilfe im Landkreis St. Wendel, Luisenstraße 28, Telefon (0 68 51) 86 97 01.

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