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CDU St. Wendel bietet Alternativen zu Traditionen

Ein bisschen Aschermittwochstradition : St. Wendeler CDU lieferte 130 Portionen Heringe aus

Auch der Beginn des Jahres 2021 ist weiter von der Corona-Pandemie geprägt. Weiterhin müssen Verbände und Vereine auf größere Zusammenkünfte oder traditionelle Feiern verzichten – so auch der CDU-Ortsverband St. Wendel.

Ein Heringsessen konnte nicht stattfinden – und somit auch keine offizielle Verleihung der Wendelinus-Plakette, mit der der Ortsverband jährlich besondere Verdienste und ehrenamtliche Engagement würdigt. „Dennoch wollten wir nicht auf die Verleihung dieser Ehrung verzichten, schließlich gehört sie zu den Traditionen, die für unseren Ortsverband besonders wichtig sind“, sagt die Ortsverband-Vorsitzende Ruth Meyer. Daher habe der Vorstand entschieden, den Verein „Ally hilft!“ 2021 mit der Plakette auszuzeichnen. Meyer: „Seit der Gründung und gerade im letzten Jahr setzt Ally hilft wertvolle Zeichen im Sinne unseres Gemeinwesens, ganz nach seinem Motto ‚handeln statt hoffen‘. Die Aktionen des Vereins helfen saarlandweit Menschen oder auch Tieren in Not, sie stehen ein für ein respektvolles und solidarisches Miteinander und verbinden mitmenschliche Hilfe mit Freude und Selbstverständlichkeit.“

Stichwort Heringsessen: Ganz wollte der Ortsverein nicht darauf verzichten. Wenn nicht gemeinsam, dann zumindest zu Hause sollten die Mitglieder Heringe  genießen können. Daher konnten diese bestellt werden. Bernd Schwan bereitete sie zu und der Ortsverein lieferte sie vor die Haustüren. „130 Portionen konnten wir pünktlich zum politischen Aschermittwoch verteilen“, freut sich Meyer. „Dies war nur dank des Einsatzes unserer Vorstandsmitglieder möglich, die für  pünktliche Lieferung sorgten.“

Schließlich fand sich auch eine Alternative für den ausgefallenen Kinderneujahrsempfang. Denn während dieser Veranstaltung werden stets die schönsten Kostüme prämiert. 2021 erfolgte dies digital: Die Kostüme konnten über einen Fotowettbewerb eingereicht werden, die schönsten werden anhand der eingesandten Bilder ermittelt.

„Es kommen wieder bessere Zeiten, in denen wir wieder unsere Veranstaltungen und Treffen durchführen werden, uns von Angesicht zu Angesicht austauschen und diskutieren können. Bis dahin müssen wir die bekannten Regeln einhalten, unsere Kontakte einschränken“, betont Meyer. Dennoch sei es wichtig, sich Alternativen zu überlegen. „Schließlich sind wir als politische Vereinigung weiterhin für die Menschen da – auch und gerade in der Krise!“