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Brot- und Brötchenprüfung der Bäckerinnung in St. Wendel

Bäckerinnung testet Brote : Unser tägliches Brot auf dem jährlichen Prüfstand

Es duftet nach frischem Brot in der Kreissparkasse in St. Wendel. Spontan bleibt der eine oder andere Kunde stehen. Das ist genau so gewollt, erklärt Karl-Ernst Schmalz vom Deutschen Brotinstitut, der am Donnerstagvormittag mit seinen Kollegen in der Schalterhalle sitzt.

Wie immer einmal im Jahr ist wieder Brot- und Brötchenprüfung der Bäckerinnung Saarland. Und das auch, um dem Verbraucher das Bäckerhandwerk näher zu bringen. Zu zeigen, es gibt noch mehr als Brot aus dem Discounter oder dem Automaten.

Fünf Betriebe aus dem St. Wendeler Land machen mit, haben ihre Backwaren zur Bank gebracht. 24 Stunden sollen diese alt sein. „Denn frisch kann ich alles essen“, so Schmalz. Je älter das Produkt ist, umso mehr setze sich Qualität durch.

Und mit der  Qualität ist Schmalz sehr zufrieden. Zwar sei bei den 20 verschiedenen Brötchensorten und den etwa 40 Broten auch das eine oder andere Produkt mit Mängeln dabei gewesen. Aber das sei eher die Ausnahme.  Dazu Schmalz: „80/90 Prozent der Produkte haben eine tolle Qualität.“ Die Prüfer schauen sich die Backwaren genau an, drücken sie, riechen, notieren die Ergebnisse. Und stehen den Passanten Rede und Antwort. Viele von ihnen seien sehr kritisch, stellt Schmalz immer wieder fest. „Das sind doch alles nur noch Fertigmischungen“, bekomme er immer wieder zu hören. Das verärgert den Tester. Schließlich böten die Bäcker im Saarland leckere und qualitativ hochwertige Brote. Genau das zeige Jahr für Jahr die Brot- und Brötchenprüfung.