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Bliesener Volleyballer machen Druck

Bliesener Volleyballer machen Druck

Bliesen. Der TV Bliesen kommt näher ran: Mit dem klaren 3:0-Sieg gegen den SV Steinwenden rücken die Bliesener Volleyballer den Monsterblockern der SSG Schwarzenholz/Griesborn in der Oberliga weiter auf die Pelle. "Wir konnten in den vergangenen beiden Partien drei Punkte auf die SSG gutmachen", rechnet TVB-Libero Tobias Jung vor

Bliesen. Der TV Bliesen kommt näher ran: Mit dem klaren 3:0-Sieg gegen den SV Steinwenden rücken die Bliesener Volleyballer den Monsterblockern der SSG Schwarzenholz/Griesborn in der Oberliga weiter auf die Pelle. "Wir konnten in den vergangenen beiden Partien drei Punkte auf die SSG gutmachen", rechnet TVB-Libero Tobias Jung vor. Zwei Mal in Folge gewann Bliesen zu Null, während die punktgleichen Schwarzenholzer gegen die Saar-Rivalen Göttelborn und Klarenthal Sätze abgeben mussten. "Zwei Spiele stehen noch aus, und wir sind momentan so richtig gut drauf. Wenn wir am nächsten Wochenende gegen Lahnstein gewinnen sollten, wird es am letzten Spieltag zu einem Endspiel um den zweiten Platz kommen", sagte Jung nach dem Spiel. Steinwenden ist für ihn demnach längst schon wieder abgehakt. Zu deutlich war die Überlegenheit seiner Mannschaft. "Wir haben die Sätze zu elf, zwölf und 13 gewonnen, sind also immer unter 15 geblieben, das ist sehr gut." Allerdings hatte er den Gegner im Vorfeld stärker eingeschätzt. Der Grund: "Steinwenden hatte in der Rückrunde gegen Lahnstein gewonnen. Das ist normal schon eine Hausnummer." Doch "wir haben sehr gut gestanden, alle drei Sätze konzentriert gespielt und Steinwenden dadurch gar nicht erst in die Partie kommen lassen", analysierte Jung die Begegnung im Sportzentrum. Zwei Spieltage stehen nun noch aus und die Situation in der Tabelle der Volleyball-Oberliga der Herren stellt sich wie folgt dar: Mainz-Gonsenheim führt unangefochten die Liga an, dahinter folgen im Kampf um den Relegationsplatz zwei die punktgleichen Saar-Vereine Schwarzenholz/Griesborn und Bliesen. Da die SSG ein Satzverhältnis von 44:20 (+4) hat, rangiert sie vor dem TVB, der ein Verhältnis von 41:19 (+2) aufweist. "Aber die SSG scheint jetzt langsam nervös zu werden", mutmaßt Jung, der an die Willensstärke seiner Truppe glaubt: "Ich weiß, dass wir es noch schaffen können." tog