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Billard: St. Wendel hat gleich doppeltes Pech

Billard: St. Wendel hat gleich doppeltes Pech

Die Billardspieler des BC St. Wendel haben ihren Traum von einem der ersten beiden Plätze in der 2. Bundesliga Dreiband begraben müssen. Am vorletzten Doppelspieltag gelang den Saarländern nur ein Punkt.

Zunächst trat der bisherige Tabellendritte bei Verfolger BC Regensburg an. Werner Herges musste sich dabei knapp mit 34:37 geschlagen geben, Daniel Schwerdtfeger bezog eine ebenfalls äußerst unglückliche 37:40-Niederlage. Dass es trotzdem noch zum 4:4 reichte, dafür sorgten der überragende Lutz Schwab (40:17 gegen Thomas Wagner) und Jérôme Barbeillon, der problemlos mit 40:23 gegen Roman Bachmaier gewann.

Beim Tabellenzweiten, dem ATSV Erlangen, siegte Werner Herges einen Tag später mit 40:29 gegen Marcel Back. Trotz guter Leistung war Daniel Schwerdtfeger ohne Chance beim 27:40 gegen Achim Back. Völlig neben sich stand an diesem Tag Lutz Schwab. Nichts war mehr von der Souveränität des Vortages zu sehen, und so verlor er doch völlig unerwartet mit 27:40 gegen Andreas Schenkel. Im Spiel gegen Andreas Efler, der vor kurzem mit seinem österreichischen Partner WM-Dritter bei den Nationalteams wurde, lag Jérôme Barbeillon mit 27:36 fast hoffnungslos zurück. Mit einer Energieleistung konnte er die erforderlichen 40 Punkte erreichen, den letzten Stoß hatte allerdings Efler. Zur Freude der Zuschauer gelangen ihm zwei Punkte zum 40:40, was gleichbedeutend mit der 3:5-Niederlage für St. Wendel war.

Der BC St. Wendel hat damit keine Chancen mehr auf Platz eins oder zwei. Den Meistertitel sicherte sich vorzeitig Erstliga-Absteiger BSV München, Platz zwei geht an den ATSV Erlangen. St. Wendel kann am letzten Doppelspieltag noch den neuen Tabellendritten, den BC Regensburg, überholen. Am 9. April geht es gegen die TSG Heilbronn, am 10. April wird dann der Meister aus München seine Aufwartung in St. Wendel machen.