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Billard: Der BC St. Wendel ist wieder erstklassig

Billard : Billard: St. Wendel ist nach 15 Jahren wieder erstklassig

Sie haben es geschafft: Nach 15 Zweitliga-Jahren sind die Billardspieler des BC St. Wendel wieder in der „bel étage“ des deutschen Dreibandsports angekommen, der 1. Bundesliga.

Im Spitzenspiel beim Tabellenzweiten trat St. Wendel am Wochenende erstmals in Topbesetzung an. Zielsetzung war ein Unentschieden, um den Fünf-Punkte Vorsprung an der Spitze zu verteidigen.

Der Beginn war alles andere als erfreulich, da Lutz Schwab einen rabenschwarzen Tag erwischte, er verlor deutlich mit 21:40. Daniel Schwerdtfeger, der grippegeschwächt antrat, führte zunächst deutlich, brach dann aber ein und büßte fast den kompletten Vorsprung ein. Irgendwie schaffte er es aber, sich aus der prekären Situation zu befreien und mit 40:19 überraschend klar zu gewinnen.

Radovan Hajek konnte sich nach ausgeglichenem Beginn mehr und mehr von Heiko Roth absetzen und einen klaren 40:22-Sieg einfahren.

Jérôme Barbeillon konnte nun mit einem Sieg für eine Vorentscheidung im Titelrennen sorgen. Barbeillon diktierte die Partie gegen Rui Costa von Anfang an, der Portugiese gab sich aber noch nicht geschlagen und schaffte den Ausgleich. Sollte es hier doch noch eine Wende geben? Nein, mit zwei „Zauberbällen“ gelang Barbeillon postwendend die Antwort. Der 40:38-Sieg war perfekt, der 6:2-Erfolg des St. Wendeler Teams gesichert und die Meisterschaft so gut wie unter Dach und Fach.

Einen Tag später machte St. Wendel dann beim heimstarken Tabellenletzten aus Gelnhausen den Titel perfekt. Lediglich Schwerdtfeger verlor, so dass es am Ende 6:2 hieß.

Bemerkenswert ist die bisherige Bilanz: 15 Siege in 16 Spielen, so stark ist in dieser Saison keine andere Mannschaft im überregionalen Bereich. Nun will St. Wendel am letzten Bundesliga-Wochenende die Saison ausklingen lassen. Am 6. und 7. April geht es gegen Hilden und Kassel.