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Billard-Bundesliga: zwei Neuzugänge beim BC St Wendel

Billard : BC St. Wendel hat zwei Neuzugänge

Hinter der neuen Saison stehen noch viele Fragezeichen. Kader nimmt aber Form an.

Der BC St. Wendel geht auch in der kommenden Spielzeit in der Bundesliga-Dreiband an den Start – und das mit einem erweiterten Kader. „In der vergangenen Saison mussten wir festzustellen, dass wir bei den ausländischen Spielern nicht breit genug aufgestellt waren“, meint Teammanager Rainer Selgrath. Nachdem nun die Erstligazugehörigkeit fix ist, hat der Verein schnell reagiert und zwei Akteure verpflichtet, die das Aufgebot des Bundesligisten in der Breite erweitern.

Neuzugang Nummer eins ist der 39-jährige Belgier Frederic Mottet, Junioren-Europameister 2001 und aktuell Fünfter der belgischen Dreiband-Meisterschaft. Aus Fameck/Lothringen kommt zudem der Franzose Matthieu Franck zum BC. 2015 wurde der 26-jährige Vize-Junioreneuropameister und hat zweimal die französische Jugendmeisterschaft gewonnen. Mottet hat nur als Reservespieler zugesagt, da er parallel noch in der belgischen Liga an den Tisch geht. Franck soll das Aufgebot ergänzen und wird in der Reihenfolge hinter Lutz Schwab und Daniel Schwerdtfeger platziert sein.

„Wir sind froh, dass wir so schnell eine Lösung gefunden haben“, sagt Selgrath. Abgänge habe das Team nicht zu verzeichnen. „Nur für Radovan Hajek ist es immer eine Tortur, aus Ostrau in Tschechien nach St. Wendel zu kommen. Trotzdem hat er alle Spiele gemacht. Speziell die Flug- oder Zugkosten von Hajek bei den Spielen in Nordrhein-Westfalen haben aber unser Budget doch belastet“, erklärt Selgrath.

Eventuell wird sich der BC noch um einen zusätzlichen Spieler bemühen. „Aber unser Anforderungsprofil ,starker Spieler, günstig und sympathisch’ ist nicht leicht zu erfüllen“, sagt Selgrath und schmunzelt. Zudem sei das Budget für die Saison 2020/21 noch nicht komplett gesichert. „Gerade im Moment gestaltet sich alles noch etwas schwierig“, berichtet der Bundesliga-Manager des BC. Auch wann die neue Spielrunde beginnt, steht derzeit noch nicht fest.