Bekenntnis zum Standort

St. Wendel. "Der Landkreis St. Wendel wird von den heimischen Handwerksbetrieben als guter Standort eingeschätzt. Hier lässt es sich offensichtlich sehr gut leben und arbeiten. Es gibt wenig Probleme", dieses positive Fazit der Umfrage "Standort St. Wendel aus dem Blickwinkel des Handwerks" zog Dr

St. Wendel. "Der Landkreis St. Wendel wird von den heimischen Handwerksbetrieben als guter Standort eingeschätzt. Hier lässt es sich offensichtlich sehr gut leben und arbeiten. Es gibt wenig Probleme", dieses positive Fazit der Umfrage "Standort St. Wendel aus dem Blickwinkel des Handwerks" zog Dr. Christian Seltsam, Teamleiter "Mittelstand" der Handwerkskammer des Saarlandes (HWK). Er präsentierte die Ergebnisse der Umfrage bei der Veranstaltung "Handwerk im Dialog" im Unternehmer- und Technologiezentrum (UTZ) St. Wendel. Die HWK hatte im Herbst vergangenen Jahres gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft St. Wendeler Land die 1031 Handwerksbetriebe im Kreis zur Beurteilung des Geschäftsstandortes Landkreis St. Wendel befragt. Ein Rücklauf von 17,5 Prozent (182 eingegangene Antworten) erlaubt ein realistisches Bild. Landrat Udo Recktenwald lobte in seiner Begrüßung die "bewährte und vertrauensvolle Zusammenarbeit" mit der HWK. Mit über 1000 Handwerksbetrieben habe man im Kreis die höchste Handwerks-Dichte an der Saar.Wichtiger Wirtschaftsfaktor Georg Brenner, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer des Saarlandes, stellte heraus, dass für den Landkreis St. Wendel mit seinen rund 6000 Arbeitsplätzen im Handwerk und nahezu 700 Auszubildenden das Handwerk ein wichtiger und verlässlicher Wirtschaftsfaktor sei. Dr. Christian Seltsam präsentierte die Ergebnisse der Handwerks-Befragung im Landkreis St. Wendel. Die Attraktivität des Landkreises wird von 69 Prozent der Handwerksbetriebe mit "gut" eingeschätzt, von weiteren 28 Prozent als "befriedigend", keine einzige Antwort lautete "schlecht". Besonders hoch bewertet wurde die Attraktivität der Bereiche "Wohnen", "Freizeit/Sport", "Einkaufen" und "Image". 58 Prozent der Unternehmen beurteilten den Landkreis St. Wendel denn auch als guten Wirtschaftsstandort, weitere 34 Prozent als befriedigend. Bei den Verbesserungsmöglichkeiten wurde besonders oft der "Breitbandausbau" genannt. "Hier haben wir als ländlicher Raum besonderen Nachholbedarf. Aber das Thema ist erkannt und auf den Weg gebracht", versprach Landrat Udo Recktenwald Besserung. Hans-Josef Scholl, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, war zufrieden mit den Resultaten der Befragung: "Das Ergebnis ist für uns als Wirtschaftsstandort St. Wendeler Land positiv. Wir wollen uns aber natürlich noch weiter verbessern. Wenn es Probleme gibt, empfiehlt sich die schnelle Kontaktaufnahme zur Wirtschaftsförderung. Wir kennen den regionalen Markt und wissen, wer wo helfen kann." red