Ausstellung zur "St. Wendeler Renngeschichte" in St. Wendel

Ausstellung in St. Wendel : Motorsport-Historiker zeigen Renngeschichte

Etwa 60 Motorräder sind unter anderem am kommenden Wochenende in St. Wendel ausgestellt.

Die Sportstadt St.Wendel zeigt eine Zeitreise durch  ihre Motorrad-Renngeschichte. Veranstalter der zweiten Ausstellung unter dem Motto „St. Wendeler Renngeschichte“ sind die MCW-Motorsport-Historiker in  Zusammenarbeit mit der Kreisstadt. Diese öffnet am Wochenende vom  2. und 3. November jeweils von 10 bis 18 Uhr ihre Pforten im Saalbau.

Wie ein MCW-Sprecher berichtet, werden zirka 60 Motorräder dazu erwartet. Hierbei handelt es sich um reine Rennmaschinen (Racer), die in St. Wendel, sowohl in der Solo- als auch in der Gespann-Klasse, an den Start gingen. Old- und Youngtimer aus der alten und neuen Ära sowie weitere Motorräder sind ebenfalls zu besichtigen. Als Höhepunkt der Ausstellung ist laut Vereinssprecher  die Teilnahme des MV-Agusta-Clubs Deutschland zu werten, der sich mit einem  Info-Stand präsentiert. Zur Schau gestellt werden vier reine MV-Agusta Rennmaschinen – als Original und Replika. Die Racer wurden ehemals von den Fahrern Giacomo Agostini, Mike Hailwood, Phil Read und Jürgen Teuschert in WM-Läufen beziehungsweise in IDM-Läufen gefahren. Die beiden Racer Norton und Bianchi von Heiner Butz sind ebenfalls vor Ort. Außerdem zeigen mehrere MCW-Club-Mitglieder ihre Renner, Oldis und Youngtimer.

Zum Programm gehört das „St. Wendeler Renn-Quiz“, ein Fragespiel mit schriftlicher Beantwortung, betreffend die Stadt-Kursrennen (1950 bis 1964) sowie die Neuzeit-Rennen (1982 bis 1992).  Eine Preisverteilung erfolgt nach Auswertung der Fragebögen zu einem späteren Zeitpunkt. Während der Veranstaltung werden den Besuchern historische Filme der Stadtkursrennen vorgeführt. Erstmals ist laut Sprecher geplant, auch eine Fahrerlagerbox im Saalbau aufzubauen. Der Eintritt zur Ausstellung kostet für Erwachsene drei Euro.

Vereinsinfo: Die MCW-Motorsport-Historiker zählen derzeit 240 Mitglieder. Weitere seien willkommen. Jahresbeitrag:  zwölf Euro.

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