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Ausnahmekünstler auf einem Fleck

Ausnahmekünstler auf einem Fleck

Momentan sind Werke aller fünf Preisträger des Mia-Münster-Preises im Museum ausgestellt. Von 1985 bis 2003 wurde der Preis verliehen. Kunsthistorikerin Elisabeth Feilen führt durch die Ausstellung.

Die promovierte Kunsthistorikerin Elisabeth Feilen führt am heutigen Donnerstag, 9. Juli, um 17 Uhr durch die aktuelle Ausstellung im Museum St. Wendel mit Arbeiten der fünf Künstler, die zwischen 1985 und 2003 mit dem Mia-Münster-Preis der Stadt ausgezeichnet wurden. Die Teilnahme ist kostenlos.

1985 überreichte Bürgermeister Klaus Bouillon dem Bildhauer Leo Kornbrust den Mia-Münster-Preis der Stadt St. Wendel für Bildende Kunst. Bereits ein Jahr später wurde Adolf Bender im Rahmen einer großen Veranstaltung der Preis verliehen. Es folgte 1990 die Preisverleihung an die Künstlerin Annemarie Scherer-Haßdenteufel, erstmals im gerade fertiggestellten Museum, "im Mia-Münster-Haus". 1999 erhielt der Künstler Albert Haberer den Preis. Geboren in St. Ingbert, engagierte er sich über Jahrzehnte für eine lebendige, kritisch geprägte St. Wendeler Kunstszene. Schließlich erhielt 2003 der Künstler, Gesellschaftskritiker und Mail-Art-Teilnehmer Aloys Ohlmann die Auszeichnung.

Allen fünf Künstlern wurde im Laufe der Zeit eine Einzelausstellung gewidmet, aber noch nie waren Kunstwerke der fünf Preisträger in einer gemeinsamen Präsentation zu sehen.

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Auf einen BlickDie Ausstellung dauert bis Sonntag, 9. August. Die 32-seitige Broschüre kostet fünf Euro (ermäßigt vier Euro). Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch, Freitag 10 bis 16.30 Uhr; Donnerstag 10 bis 18 Uhr; Samstag 14 bis 16.30 Uhr; Sonntag und an Feiertagen 14 bis 18 Uhr. Montag geschlossen. Die nächste kostenlose Führung findet am Sonntag, 19. Juli, 15 Uhr statt. red