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Aufopferungsvoll für Angehörige da sein

Aufopferungsvoll für Angehörige da sein

"Wer etwas für andere tut, macht viel für sich selbst", sagte Landrat Udo Recktenwald (CDU ). Ob mit einer Behinderung geboren, im Alter von gesundheitlichen Rückschlägen betroffen: Viele Menschen brauchen Hilfe. Wie gut, wenn die Familie zusammenhält, persönliche Einschränkungen in Kauf nimmt, und ihre Zeit für die Angehörigen einsetzt. Um dieses Engagement zu würdigen, verlieh Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU ), die Pflegemedaille im St. Wendeler Landratsamt. Bachmann: "Wir leben in einer schnelllebigen Zeit und denken nicht daran, selbst in die Situation zu kommen, pflegebedürftig zu werden." Viele Menschen aus dem Landkreis St. Wendel haben sich dieser Situation gestellt - als Angehörige. Sieben von ihnen wurde jetzt die saarländische Pflegemedaille überreicht. Sie opferten viel Zeit für ihre Geliebten; nahmen auch berufliche Rückschläge in Kauf. Wie Loni Mohr. Ihr Mann Harald erlitt zwischen 1993 und 1995 drei Herzinfarkte und bis heute mehrere Schlaganfälle. Sie musste schließlich ihre Arbeit aufgeben, um ihren Mann zu pflegen, obwohl sie selbst gesundheitliche Probleme hat. Doch durch die Hilfe hat sie sich selbst aufgerichtet: "Ich konnte mich nie hängen lassen, weil ich für meinen Mann immer da sein musste." Im nächsten März feiern sie goldene Hochzeit.

"Wer etwas für andere tut, macht viel für sich selbst", sagte Landrat Udo Recktenwald (CDU ). Ob mit einer Behinderung geboren, im Alter von gesundheitlichen Rückschlägen betroffen: Viele Menschen brauchen Hilfe. Wie gut, wenn die Familie zusammenhält, persönliche Einschränkungen in Kauf nimmt, und ihre Zeit für die Angehörigen einsetzt. Um dieses Engagement zu würdigen, verlieh Gesundheitsministerin Monika Bachmann (CDU ), die Pflegemedaille im St. Wendeler Landratsamt.

Bachmann: "Wir leben in einer schnelllebigen Zeit und denken nicht daran, selbst in die Situation zu kommen, pflegebedürftig zu werden." Viele Menschen aus dem Landkreis St. Wendel haben sich dieser Situation gestellt - als Angehörige. Sieben von ihnen wurde jetzt die saarländische Pflegemedaille überreicht.

Sie opferten viel Zeit für ihre Geliebten; nahmen auch berufliche Rückschläge in Kauf. Wie Loni Mohr. Ihr Mann Harald erlitt zwischen 1993 und 1995 drei Herzinfarkte und bis heute mehrere Schlaganfälle. Sie musste schließlich ihre Arbeit aufgeben, um ihren Mann zu pflegen, obwohl sie selbst gesundheitliche Probleme hat. Doch durch die Hilfe hat sie sich selbst aufgerichtet: "Ich konnte mich nie hängen lassen, weil ich für meinen Mann immer da sein musste." Im nächsten März feiern sie goldene Hochzeit.

Zum Thema:

Auf einen BlickDie Träger der Pflegemedaille 2014: Bernhard Göttel (Dörrenbach), Petra Koob (Marpingen), Andrea Kunz (St. Wendel ), Loni Mohr (Eitzweiler), Marese Schwingel (Oberlinxweiler), Eheleute Karin und Erich Weil (Sotzweiler). ame