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Auch Wind und Wetter sind zu Besuch

Auch Wind und Wetter sind zu Besuch

Regen und teils stürmische Windböen haben seit Donnerstag den bis dahin enormen Besucherandrang auf dem St. Wendeler Weihnachts- und Mittelaltermarkt gehörig ausgebremst. "Bei dem Wetter zu arbeiten, macht doch Spaß", gibt Wegelaberer und Herold Kalibo den Spielleuten die Marschrichtung vor.

Kevin Corall mit den Rentieren Malenki und Votan. Fotos: B&K.
Blick aufs Markttreiben vor der Basilika.
Vergnügen auf der Rodelbahn auch ohne natürlichen Schnee.
Gaukler Hubertus treibt Schabernack mit dem Publikum.

Gaukler Hubertus setzt die Anweisung gleich in die Tat um: Er jongliert mit Bällen und Fackeln und klopft flotte Sprüche. Für den slowenischen Eisbildbauer Miro Rismondo herrschen bei der Witterung nicht gerade ideale Arbeitsbedingungen. "Es ist keine Freude für mich", gibt Rismondo zu. Wenn er seine Kettensäge anwirft, um den Eisblock zur Skulptur zu modellieren, spritzt ihm Eis und Wasser nur so ins Gesicht. Am Donnerstag hat der Künstler in fünf Stunden in der Arena auf der Mott einen mystischen Phönix fertigstellen können. Das abendliche Showduell zwischen den Elementen Eis und Feuer aber fiel ins Wasser. Auf dem Schlossplatz haben heftige Windstöße der Feuerartistikgruppe Castra Vita die Lichter ausgeblasen.

Den Saarlandfrauen vom Ortsverein St. Wendel ist gar die Dekoration samt Lichterkette in der Nacht zum Freitag vom Dach ihres Holzhäuschens geflogen. Gestern hat Rismondo ein Drache als Skulptur gestaltet, der Betrieb ist bei dem miesen Wetter mehr als überschaubar. Heute und am finalen Sonntag geht das Markttreiben von 11 bis 20 Uhr.