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Auch in der Nacht galt es, Leben zu retten

Auch in der Nacht galt es, Leben zu retten

Leitersweiler. Auch der zweite Berufsfeuerwehrtag des Löschbezirks Leitersweiler war ein Erfolg. Neun Kinder im Alter zwischen zehn und vierzehn Jahren waren dabei. Sie erledigten die Aufgaben optimal. Sinn dieses Feuerwehrtages ist es, die Simulation des Alltages einer deutschen Berufsfeuerwehr für 24 Stunden darzustellen

Leitersweiler. Auch der zweite Berufsfeuerwehrtag des Löschbezirks Leitersweiler war ein Erfolg. Neun Kinder im Alter zwischen zehn und vierzehn Jahren waren dabei. Sie erledigten die Aufgaben optimal. Sinn dieses Feuerwehrtages ist es, die Simulation des Alltages einer deutschen Berufsfeuerwehr für 24 Stunden darzustellen. Die Jugendlichen erhielten einen individuellen Dienstplan und eine Fahrzeugeinteilung für die Zeit auf der Feuerwache, mussten selbstständig kochen und die Geräte instand halten, hatten theoretischen und praktischen Unterricht sowie Sport. Im Laufe des Tages kam es zu neun "unerwarteten Übungen." Diese Einsätze meisterte die Jugendfeuerwehr bravourös. Darunter waren Einsatzarten wie: Zimmerbrand, Flächenbrand, Gefahrstoffabwehr, Beseitigung einer Ölspur. Außerdem mussten die jungen Feuerwehrleute Menschen retten.Auch die Fahrzeugpflege und die Wartung der Rettungsgeräte gehörte zu den Aufgaben. Die Nachtruhe nach 22 Uhr konnte nicht eingehalten werden, da nachts noch zwei verunglückte Personen aus einem Graben gerettet werden mussten. Nach Frühstück, dem Aufräumen und dem Zusammenpacken endete der Berufsfeuerwehrtag gegen neun Uhr am Sonntagmorgen. Dieser Tag wird von der Jugendwehr Leitersweiler alle zwei Jahre organisiert. Löschbezirksführer Karl-Hans Ruppenthal und sein Stellvertreter Bernd Gerhardt dankten allen Beteiligten für ihr Mitwirken, ganz besonders den beiden Jugendfeuerwehrbeauftragten Moritz Wagner und Bernd Gerhardt, die den reibungslosen Ablauf dieses Berufsfeuerwehrtages erst ermöglichten. hjlDie Jugendfeuerwehr freut sich über neue Mitglieder. Info: Jens Theiß, Telefon (0 68 51) 79 13 oder bei Moritz Wagner, Telefon (0 68 51) 84 01 00.