Arbeitseinsatz im Gotteshaus

Werschweiler. Nun sieht die Werschweiler Kirche innen wieder viel freundlicher aus. Die Wände haben teilweise einen neuen Putz erhalten, sind angestrichen und die Decke renoviert worden. Viele fleißige Hände haben sich geregt, denn die Evangelische Kirchengemeinde Dörrenbach, zu der Werschweiler gehört, hätte die Arbeiten alleine nicht finanzieren können

Werschweiler. Nun sieht die Werschweiler Kirche innen wieder viel freundlicher aus. Die Wände haben teilweise einen neuen Putz erhalten, sind angestrichen und die Decke renoviert worden. Viele fleißige Hände haben sich geregt, denn die Evangelische Kirchengemeinde Dörrenbach, zu der Werschweiler gehört, hätte die Arbeiten alleine nicht finanzieren können. Neben den 24 ehrenamtlichen Helfern hat sich auch der Förderkreis Werschweiler Kirche sehr engagiert.Nachdem am 3. Januar der letzte Gottesdienst gefeiert worden war, machten sich die Helfer an die Arbeit. Die Kirche wurde ausgeräumt, der lose Putz abgeklopft und der Bauschutt entfernt. Danach kamen die Mitarbeiter der Firma Friedbert Sorg aus Lautenbach. Sie erneuerten Teile des Putzes, strichen Wände und überholten die Decke des Gotteshauses. Anschließend waren die Ehrenamtler noch einmal gefragt. Nach der gründlichen Reinigung musste die Einrichtung wieder an ihren Platz zurück. Hermann Rietz koordinierte die Arbeiten, für die insgesamt 126 Stunden erforderlich waren.Die Renovierung kostete 45 000 Euro. Aus dem Konjunkturprogramm des Saarlandes erhielt die Kirchengemeinde 9000 Euro und vom Kirchenkreis 5000 Euro. Der Förderkreis Werschweiler Kirche spendete 4000 Euro und stiftete zusätzlich einen Liednummernständer und eine Garderobe im Wert von 663 Euro. Um einen möglichst großen Zuschuss geben zu können, engagierte sich der Förderkreis auf verschiedenen Ebenen. Unter dem Motto "Treffpunkt Kirche" bot er Aktionen an, um Geld für die Renovierung des Gotteshauses zu sammeln. An einem Abend traten die Mundartautorin Adelinde Wolff und der Gemischte Chor Harmonie auf. Nach einem Adventsgottesdienst im Dezember war ein gemütliches Beisammensein mit einem geschichtlichen Vortrag von Armin Linxweiler. Anfang des Jahres trafen sich die Bürger anlässlich der Bürgermeisterwahl zum "Café nach Wahl" im Gemeindehaus. Neben vielen Spenden einzelner Bürger zeigten sich auch der Theaterverein, die Landfrauen, der Ortsrat und die St. Wendeler Volksbank als Sponsoren.Im April konnte die Kirche wieder in Dienst gestellt werden. Während des Gottesdienstes, den Pfarrer Marcus Bremges hielt, spielten Claudia Wälder-Jene (Querflöte) und Elena Fröse (Geige). Jens Schwingel intonierte auf der Orgel das Präludium G-Dur von Felix Mendelssohn-Bartholdy, das komponiert wurde, als die Werschweiler Kirche gebaut wurde. "Durch das große Engagement des Fördervereins und die Arbeitseinsätze der Bürger hat die Kirchengemeinde erhebliche Kosten einsparen können", sagte Pfarrer Marcus Bremges im Gespräch mit der SZ. Die zurückliegenden Renovierungsarbeiten seien allerdings nur der Anfang gewesen.Die über 30 Jahre alte Heizung der Kirche müsse irgendwann erneuert werden. Auch der Teppichboden warte darauf, ausgetauscht zu werden. Ebenso seien Arbeiten im Außenbereich notwendig.

Auf einen BlickDer Förderkreis Werschweiler Kirche wurde im Januar 2009 gegründet und hat zurzeit 68 Mitglieder. Sein Ziel ist es, die Evangelische Kirchengemeinde Dörrenbach beim Erhalt und der Renovierung der Werschweiler Kirche zu unterstützen. Der jährliche Mindestbeitrag für Mitglieder beläuft sich auf 18 Euro, für Familien auf 24 Euro. Vorsitzende ist Nora Jockel, Telefon (0 68 58) 3 53. Bankverbindung: St. Wendeler Volksbank, Konto Nr. 13 80 02, BLZ 592 910 00. gtr