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Als Autos noch eine Attraktion waren

Als Autos noch eine Attraktion waren

Oberlinxweiler. Nicht nur die heutigen Anwohner der hinteren Jakob-Stoll-Straße in Oberlinxweiler, die im Volksmund immer noch die "Grenz" genannt wird, waren zum zweiten Grenzer Brunnenfest gekommen, sondern auch viele frühere Bewohner

Oberlinxweiler. Nicht nur die heutigen Anwohner der hinteren Jakob-Stoll-Straße in Oberlinxweiler, die im Volksmund immer noch die "Grenz" genannt wird, waren zum zweiten Grenzer Brunnenfest gekommen, sondern auch viele frühere Bewohner.Im Mittelpunkt der Gespräche stand die "gute alte Zeit", in der ein Auto auf der heute viel befahrenen Straße noch eine Attraktion war, und die Kinder gefahrlos auf der Straße spielen konnten. Die Älteren konnten sich auch noch erinnern, wie nach dem "Anschluss" des Saargebietes in den späten 30er Jahren der Brunnen gebaut worden war, um durchmarschierende Truppen mit Wasser zu versorgen.

Ortsvorsteher Jürgen Zimmer würdigte im Beisein des städtischen Beigeordneten Kurt Wiese die Verdienste von Franz-Josef Schmidt und seiner Mitstreiter von der "Grenz" um die Neugestaltung der Brunnenanlage und die Organisation des Brunnenfestes.

Der Ortsvorsteher überreichte dem "Brunnenmeister" auch einen Zuschuss des Ortsrates zur Unterhaltung der Brunnenanlage, den er noch aufgestockt hatte. Alle Beteiligten stimmten darin überein, dass dies nicht das letzte "Grenzer Brunnenfest" war.red