43. Hungermarsch startet in St. Wendel

Aktion „Wandern für die Andern“ : St. Wendeler Hungermarsch wirbt für Solidarität

Organisatoren wollen auf Menschen in Not aufmerksam machen und Spenden für Projekte in Südindien sammeln.

Es gilt einmal mehr, Solidarität mit Menschen in Not zu demonstrieren und die Wanderschuhe zu schnüren. Zum 43. Mal startet am Sonntag, 22. September, der Hungermarsch in St. Wendel. Wie Peter Adams, Projektleiter der Indienhilfe des Jochen-Rausch-Zentrums, mitteilt, wird zunächst ab 10.30 Uhr ein Gottesdienst in der Missionshauskirche gefeiert. Im Anschluss geht es unter dem Motto „Wandern für die Andern“ auf einen gemeinsamen Spaziergang über eine einstündige Wegstrecke rund um den Wendelinushof und zurück zum Missionshaus. Im Bildungshaus (ehemaliges Internat) gibt es zudem reichlich Informationen zu den Projekten.

Seit vielen Jahren realisert die Indienhilfe des Jochen-Rausch-Zentrums verschiedene Projekte, vornehmlich im Süden des asiatischen Landes. So sollen mit dem von den Hungermarsch-Teilnehmern gespendeten Geld  nahrhafte Lebensmittel für HIV-infizierte Kinder und Jugendliche gekauft werden. Außerdem sollen  die Spenden in eine qualifizierte Schulbildung für arme Dorfkinder sowie in die Renovierung eines Lepra-Zentrums in Südindien fließen. „Das Geld wird ohne jeden Abzug direkt weitergeleitet“, versichert Adams.

In den zurückliegenden Jahren konnten mit dem Erlös viele Kinder erfolgreich am Herzen operiert werden. „Mit dem Bau neuer Häuser bekamen viele Witwen und ihre Kinder eine sichere Heimat. Schulkinder konnten neue Klassenräume beziehen. Arme Mädchen erhielten die Möglichkeit, eine Ausbildung zu absolvieren“, zählt Adams weitere Erfolge auf.

Organisatoren der Solidaritäts-Aktion gegen Hunger, Krankheit, Unwissenheit und Ungerechtigkeit in der Welt sind das Jochen-Rausch-Zentrum St. Wendel, die Aktion Hungermarsch und die Steyler Missionaren.

Spendenkonto: Jochen-Rausch-Zentrum bei der Kreissparkasse St. Wendel IBAN: DE 47 5925 1020 0000 0846 16, BIC: SALADE51WND, Kennwort „Hungermarsch“. Auf Wunsch würden Spendenbescheinigungen ausgestellt (hierfür die genaue Adresse bei der Überweisung angeben).

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