20 Jahre Waldkindergarten der Stiftung Hospital St. Wendel

Jubiläum in St. Wendel : Stiftung Hospital feiert 20 Jahre Waldkindergarten

Mit einem Tag der offenen Tür hat die Stiftung Hospital St. Wendel 20 Jahre Waldkindergarten gefeiert. Nachdem die Waldkinder die Feier musikalische eröffnet hatten, stand das Erlebnis Wald bei allen Beteiligten im Vordergrund.

Eltern und andere Gäste konnten sich nach Angaben eines Hospital-Sprechers über die Inhalte der Waldpädagogik informieren. Bei einer Rundreise zeigten die Kinder an verschiedenen Stationen, wie sie ihren Tag im Wald verbringen. Ob Wellenplatz, Geisterwald oder das Tipi, überall gab es Überraschungen, von den Erzieherinnen und Eltern vorbereitet.

„Der Waldkindergarten ist ein zentraler Baustein unseres pädagogischen Konzepts in der Kinderhilfe. Sich positiv auspowern an der frischen Luft stabilisiert nicht nur die Abwehrkräfte, sondern schafft auch einen ganz anderen, bewussteren Bezug zur Natur“, sagte Hospitaldirektor Dirk Schmitt.

Mit dem Angebot eines Waldkindergartens wagte man vor 20 Jahren ein Experiment, was sich gelohnt habe. Im Landreis St. Wendel ist das Hospital nach eigenen Angaben der einzige Anbieter dieser speziellen pädagogischen Form für Kindergartenkinder. In einer Bildergalerie konnten die Besucher einige Impressionen aus den zurückliegenden  20 Jahren bestaunen, bis hin zu den Anfängen im Keimbachtal. „Seit 2003 haben wir nun unser Zuhause auf dem Hospitalhof gefunden“, sagte Gabi Rauber, die zusammen mit  Lothar Saipt den Bereich Kinderhilfe leitet.

Experimentiertische, Fühlkästen, Barfußweg, Kräuterbeete, eine Ausstellung zur Waldkunst und ein eigens produzierter Film rundeten das Angebot dieses Tages ab, um den Wald mit seinen zahlreichen Facetten näher zu erkunden. Aktuell werden am neuen Standort auf dem Hospitalhof täglich 20 Kinder bei „Wind und Wetter“ betreut.

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