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Rocklegende lebt auf der Bühne auf

Rocklegende lebt auf der Bühne auf

St. Wendel. "We will rock you" versprachen Queen im Jahr 1977. Dieses Versprechen halten sie bis heute und das nicht zuletzt auch wegen einiger ausgezeichneter Tribute Bands, die die Legende von Queen-Sänger Freddie Mercury auch 20 Jahre nach dessen Tod aufrechterhalten. So auch die Queen Revival Band, die am Samstag im St

St. Wendel. "We will rock you" versprachen Queen im Jahr 1977. Dieses Versprechen halten sie bis heute und das nicht zuletzt auch wegen einiger ausgezeichneter Tribute Bands, die die Legende von Queen-Sänger Freddie Mercury auch 20 Jahre nach dessen Tod aufrechterhalten. So auch die Queen Revival Band, die am Samstag im St. Wendeler Saalbau die weltberühmte Atmosphäre der Queen-Konzerte wieder aufleben ließ.Seit 1993 gibt es die Revival Band, die seit ihrer Gründung überall auf der Welt professionelle Queen-Liveshows auf die Bühne bringt. Durch die Zusammenarbeit mit dem Leadsänger und Freddie Double Harry Rose, der seit 1999 dazugehört, ist die Formation perfekt besetzt, denn Rose ist Mercury nicht nur äußerlich sehr ähnlich, sondern imitiert auch Gestik und Mimik des legendären Sängers täuschend echt. Doch wie kommt man eigentlich dazu, eine Queen Tribute Band auf die Beine zu stellen? "Wir hatten sonst nichts zu tun", scherzt Gitarrist Stefan, auch er sieht seinem Vorbild Brian May zum Verwechseln ähnlich. Aber ganz so trivial war es dann doch nicht. "Wir haben schon vor 1993 als Coverband gemeinsam gespielt", klärt Keyboarder Sebastian auf, "und zu unserem Repertoire gehörte auch ein Queen Song. Die Fans meinten, das käme bei uns am besten." Als dann Freddie Mercury 1991 im Alter von nur 45 Jahren in London Kensington verstarb, war es ausgemachte Sache, dass man die Legende dieses Mannes mit einer Revival Band aufrechterhalten wollte.

Und so kam es, dass auch St. Wendel in den Genuss einer echten Queen-Tribute-Band kam. Mit Klassikern wie der "Bohemian Rhaspody", "I want to break free" oder "Radio Gaga" begeisterten die insgesamt fünf Musiker aus Düsseldorf die Besucher und schafften es, einen publikumsseitig etwas schleppenden Einstieg zu einem kleinen Hexenkessel umzuwandeln, sodass spätestens bei "I want it all" wirklich alle mitsangen.

Das Konzert, das unter dem Titel "God save the Queen" in St. Wendel, Lebach und Illingen veranstaltet wurde, ist Teil einer Serie, die von Shiva Music initiiert wurde. "Wir möchten den Leuten einige hochkarätige Tribute Bands bieten", erklärt Firmengründer Günter Staub das Konzept. "Wir hatten unter anderem schon das Pink Floyd Project, die AC/DC-Band Barock oder auch Sissis Top." Nächster Teil der Serie ist die Rammstein-Tribute Band Völkerball, die zunächst mal in der Stadthalle Lebach zu sehen sein wird.