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Primstal ist von seinem eigenen Erfolg überrascht

Primstal ist von seinem eigenen Erfolg überrascht

Kreis St. Wendel. Es ist vollbracht. Nach 17 Spieltagen geht die Landesliga Nordost in die Winterpause. Mit den besten Platz zum Überwintern hat sich Primstal ergattert: Punktgleich mit Borussia Neunkirchen II liegt Primstal ganz vorne am wärmenden Kaminfeuer

Kreis St. Wendel. Es ist vollbracht. Nach 17 Spieltagen geht die Landesliga Nordost in die Winterpause. Mit den besten Platz zum Überwintern hat sich Primstal ergattert: Punktgleich mit Borussia Neunkirchen II liegt Primstal ganz vorne am wärmenden Kaminfeuer. Vergangenen Samstag drehte die Elf des Spielertrainer-Duos Nicola Lalla/Jochen Ernst gegen den SV Rohrbach noch einmal richtig auf und bestätigte beim 5:1 (3:0) zum Jahresabschluss eindrucksvoll die bestechende Form der vergangenen Wochen. "Ich denke, das Ergebnis sagt alles. Wir haben auch in dieser Höhe verdient gewonnen", findet Lalla, der stürmende Teil des Trainer-Gespanns, der mit einem Doppelschlag (21. und 25.) den Weg zum Erfolg ebnete. War Lalla mit dem Auftreten seiner Mannschaft zufrieden, enttäuschte ihn der Gegner: "Ich dachte, dass Rohrbach spielerisch und kämpferisch besser drauf ist." Ganz und gar nicht enttäuscht ist er jedoch von der bisherigen Saisonleistung "seiner" Truppe. "Wir waren zwar überzeugt vom Potenzial der Mannschaft. Aber dass es so gut läuft und dass sich alles so schnell entwickelt, hätten wir nicht gedacht." Das Erfolgsrezept? "Der Wille und die Bereitschaft jedes einzelnen Spielers, sich persönlich weiterzuentwickeln, führt zu einem unglaublich positiven Miteinander. Die Jungs haben Spiel-Intelligenz und Ehrgeiz, die wollen lernen, gewinnen und weiterkommen", lobt der Sturmführer seine Mitspieler. Mit einem Großteil davon wird er in die Hallenrunde gehen - bei sieben Turnieren hat der VfL gemeldet. "Ich spiele gerne in der Halle, und es ist auch eine gute Möglichkeit, sich über den Winter fit zu halten." Ganz andere Sorgen hat der FC Marpingen, der sich in die Winterpause mit einer 1:4-Klatsche verabschiedete. Die setzte es gegen die DJK St. Ingbert, die zuvor acht Niederlagen in Serie zu verbuchen hatte. Das letzte Spiel des Jahres lässt daher wenig Hoffnung auf Besserung für das neue Jahr aufkommen. Im Winter wollen sich die Hellenen zwar personell verstärken, doch Spieler, die dem Verbandsliga-Absteiger wirklich weiterhelfen könnten, sind rar. Rar war im Rückblick auch die Punkteausbeute des FC Freisen, der sich nach mäßiger Hinrunde von Trainer Wolfgang Alt trennte. Jetzt soll es eine Trainer-Troika richten. Die Premiere vor heimischem Publikum musste das Trio allerdings auf 2009 verschieben - eine Schneedecke ließ am Samstag kein Fußballspiel zu. Das wäre Heiko Wilhelm, dem Trainer des VfB Theley, auch lieb gewesen. So aber kassierte die Schaumberg-Elf gegen Borussia II eine weitere Niederlage. Mit 0:2 ist die aber zu verkraften. tog