Rallye: Pfälzischer Polizist geht saarländischen Kollegen ins Netz

Rallye : Pfälzischer Polizist geht saarländischen Kollegen ins Netz

Marijan Griebel war bei der Deutschland-Rallye schnell unterwegs – das hat der Lokalmatador nun auch schriftlich. Und zwar nicht nur mit seinem starken 17. Platz im Gesamt-Klassement. Am Freitagmorgen ging der Polizist aus dem rheinland-pfälzischen Hahnweiler seinen saarländischen Kollegen ins Netz. Mit 41 blitzten die ihn in Wadern-Buweiler bei einer Radarkontrolle in einer 30er-Zone. „Mist, das müssten 25 Euro Geldstrafe sein“, sagte Kommissar Griebel. Also verschmerzbar. Doch dann kam die dicke Rechnung: Denn die Rallye-Piloten werden auch noch mal von den Rallye-Leitung bestraft – und die langen richtig zu. Zusätzlich 275 Euro musste Griebel zahlen.

Der 28-Jährige war allerdings beileibe nicht der einzige. Schnellster im Temposünder-Register war am Ende auch der, der auf der Strecke der Schnellste war: Ford-Pilot Ott Tänak wurde an der gleichen Stelle wie Griebel geblitzt – mit Tempo 52. Dafür gibt es vom ADAC eine saftige Strafe von 550 Euro und ein Knöllchen von der Polizei über 80 Euro sowie einen Punkt in der Verkehrssünderkartei.

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