Volleyball: Freisen empfängt Sinsheim

Volleyball : Volleyball: Kann Freisen auch den Meister ärgern?

Muss jetzt auch der Meister dran glauben? Durch vier Siege aus den letzten fünf Spielen haben die Drittliga-Volleyballerinnen des SSC Freisen zuletzt mächtig Selbstvertrauen tanken können.

Eine gehörige Portion Selbstvertrauen wird auch nötig sein, wenn der SSC an diesem Samstag den nächsten Erfolg einfahren will: Denn um 18.30 Uhr gastiert Meister SV Sinsheim in der Freisener Bruchwaldhalle.

Der Gegner beendete die beiden vergangenen Spielzeiten der 3. Liga auf dem ersten Platz, verzichtete aber jeweils auf den Aufstieg. Aktuell ist Sinsheim Zweiter mit zwei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter SV Karlsruhe-Beiertheim. „Sinsheim ist eine starke Mannschaft, dennoch ist für uns alles möglich“, sagt SSC-Trainerin Brigitte Schumacher. Ihre Mannschaft ist dank der jüngsten Erfolge auf Platz fünf geklettert. Ein Grund, sich auszuruhen, ist dies für den SSC aber nicht. „Ich denke, wir brauchen noch einen Sieg, um sicher in der Liga zu bleiben“, erklärt Schumacher. Bei vier noch ausstehenden Begegnungen hat der Aufsteiger aktuell sechs Punkte Vorsprung auf die TG Bad Soden auf dem ersten Abstiegsplatz.

Um sicher drin zu bleiben, muss Freisen mindestens Viertletzter werden. Denn der VC Offenburg hat seinen Rückzug aus der 2. Liga verkündet, weshalb es drei Absteiger geben wird. Zu diesen wird wegen seines Sonderstatus als Bundesstützpunkt nicht Schlusslicht BSP MTV Stuttgart zählen. Deshalb ist erst Rang acht in der elf Teams umfassenden 3. Liga Süd ein sicherer Nichtabstiegsplatz.

Im Heimspiel gegen Sinsheim steht Freisen Mittelblockerin Laura Bur nicht zur Verfügung. Die 23-Jährige fällt mit einer Zehenverletzung aus. Nicht mehr zum Freisener Kader zählt seit einigen Wochen Mara Cacioppo. Der universal einsetzbaren 21-Jährigen ist der berufliche und logistische Aufwand (Cacioppo wohnt in Quierschied) zu groß geworden. Dafür ist Diagonalspielerin Carolin Späth seit 14 Tagen nach auskuriertem Bänderriss wieder fit.

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