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Nordsaar bleibt auch gegen den Angstgegner auf Titelkurs

Nordsaar bleibt auch gegen den Angstgegner auf Titelkurs

Oberthal. "Die Mannschaft hat heute den hundertprozentigen Willen gezeigt, dieses Spiel gegen unseren vermeintlichen Angstgegner gewinnen zu wollen", lobt Trainer Dirk Werkle (Foto: SZ) die Moral seiner Mannschaft. Die HSG Nordsaar schlug am Sonntagabend den HC Dillingen/Diefflen klar mit 34:27

Oberthal. "Die Mannschaft hat heute den hundertprozentigen Willen gezeigt, dieses Spiel gegen unseren vermeintlichen Angstgegner gewinnen zu wollen", lobt Trainer Dirk Werkle (Foto: SZ) die Moral seiner Mannschaft. Die HSG Nordsaar schlug am Sonntagabend den HC Dillingen/Diefflen klar mit 34:27. Von Beginn an gingen die Gastgeber, die weiterhin auf Kapitän Timo Klein verzichten mussten, engagiert und motiviert zur Sache. Schließlich hatte die Mannschaft im Hinspiel in Dillingen einen von insgesamt nur drei Verlustpunkten abgegeben. Diesmal bestand diese Gefahr nicht. Aus einer souveränen Abwehr heraus konnte sich Nordsaar vor gut 100 Zuschauern schnell mit bis zu sieben Toren absetzen.Doch auf Licht folgte einmal mehr Schatten im Spiel der HSG. Nicht nur die Zuschauer stellten sich die Frage, warum die Mannschaft eine so souveräne Führung nur selten mit in die Halbzeitpause nehmen kann und den eigentlich schon chancenlosen Gegner wieder zurück ins Spiel bringt. "Nicht nur die Zuschauer, auch der Trainer kriegt bei so einem Spiel das ein oder andere graue Haar mehr", witzelte Werkle nach dem Spiel. Während des Spiels war ihm weniger zu lachen zumute: "Wir haben wieder mal einen Gang zurück geschaltet, dann wird man auch in der Abwehr zu nachlässig und der Gegner kommt zu leichten Toren", ärgerte sich Werkle. So war es auch in Hälfte zwei, als die HSG erneut einen großen Vorsprung durch leichte Fehler schmelzen ließ. Doch das Team scheint kurioserweise genau zu wissen, wann es wieder den Turbo zünden muss. Vor allem Julian Molter und Jan Böing wussten mit starken Würfen zu überzeugen und stellten mit der Schlusssirene den Sechs-Tore-Vorsprung wieder her. "Eigentlich müsste man ein solches Spiel noch deutlicher gewinnen, aber wir haben unsere Aufgabe dennoch souverän gelöst", sagt Werkle. Am Sonntag steht nun wieder eine schwere Auswärtsaufgabe an: Dann muss der Tabellenführer bei der HSG Dudweiler antreten. In der Hinrunde konnte Dudweiler einige Ausrufezeichen setzen, darunter die knappe 28:29-Niederlage gegen den TBS Saarbrücken, seines Zeichens ärgster Verfolger der HSG. aml