Momberg bei Gronig hat jetzt eine Energietankstelle

Einweihung : Am Momberg lässt sich jetzt Energie tanken

Ein Heilplatz im Wald bei Gronig: Die Energietankstelle am Momberg ist unter fachkundiger Anleitung in Betrieb gegangen.

Die Gemeinde Oberthal ist seit August um eine Attraktion reicher. Mitglieder des Freundeskreises für Dorfentwicklung haben auf dem Momberg in etwa 900 Stunden ehrenamtlicher Arbeit einen Heilplatz mit einer Energie-Tankstelle angelegt. Mehr als 100 Besucher zog es am Maria-Himmelfahrts-Tag auf den Momberg, um gemeinsam mit dem Momberg-Team und dem Ortsrat von Gronig den mystischen Platz einzuweihen – und die Energie-Quellen zu testen.

Ausgangspunkt ist ein zentraler 450 Quadratmeter großer Platz. Rahmende Steine geben ihm die Form eines regelmäßigen Achtecks. Wie ein keltischer Baumkreis säumen große Bäume schützend diesen Platz. In dessen Mitte sind zwei Energietankstellen angelegt, die sich positiv auf Organe und andere Beschwerden auswirken sollen. Von diesem zentralen Platz führen sternförmig Wege auf Rindenmulch zu weiteren Energiepunkten mit jeweils unterschiedlichen Auswirkungen. Schautafeln erläutern an allen Stationen die Wirkungsweise und geben Übungs- und Atemanleitungen für den Besucher.

Am Eröffnungstag stellt Günter Kasper den Gästen den Heilplatz und die Energietankstellen vor. Der in Gronig lebende Heilpraktiker ist ein Experte auf dem Gebiet der Radiästhesie, der Lehre von Strahlenwirkungen unter anderem auch auf den menschlichen Organismus. „Hier, in den von uns definierten Punkten, soll sich jeder auf sich selbst fokussieren, über die Atmung zur Ruhe kommen und den Energiepunkt auf sich wirken lassen“, erläutert Günter Kasper. Die einzelnen Punkte würden auf Ley-Linien liegen, die netzartig die ganze Erde umziehen würden. „Schon die Kirche erkannte diese Linien und errichtete ihre Gotteshäuser auf solchen Ley-Linien. Durch unseren Heilplatz verläuft ein Ableger einer europäischen Energielinie, die von Brixen bis nach Finnland reicht“, so Kasper. Jeder Energiepunkt weise positive und negative Ladung auf. „Je mehr negative Ionen in der Atmosphäre vorhanden sind, umso besser geht es uns. Ich habe das Gefühl, hier oben auf unserem Heilplatz ist eine wahnsinnige
Power“, sagt der Experte.

Mit speziellem Messgerät habe man auf dem Momberg das elffache Volumen an negativen Ionen festgestellt wie unten im Ort. Ein weiterer Pluspunkt des Heilplatzes auf dem Momberg sei der hohe Wert an festgestellten Bovis-Einheiten. Der Bovis-Wert ist in der Radioästhesie ein Maßstab unter anderem für die Lebensenergie von Körpern, Nahrungsmitteln und Orten. „Auf unserem Platz haben wir einen Bovis-Wert von 85 000 Einheiten gemessen. Das ist mehr als bei manch einer Pyramide“, verrät Kasper. Schlechte Nahrungsmittel würden einen Bovis-Wert von nur 3000 bis 4000 Einheiten erreichen. „Der Mensch befindet sich in einer Phase der Energie-Anpassung. Wir werden täglich in unserer Umwelt mit Frequenzen bestrahlt, die nicht zu uns passen. An den Energietankstellen können wir Ausgleich finden und unsere Organe den Frequenzen aussetzen, die sie brauchen“, erläutert der Heilpraktiker den Heilplatz. Dabei spräche jedes Organ auf eine bestimmte Frequenz an.

Vor diesem Hintergrund sind den einzelnen Energiepunkten verschiedene Wirkungsbereiche wie Herz, Lunge, Magen, Knochen, Haut oder Muskeln zugeordnet. Günter Kasper und viele Besucher sind überzeugt von der positiven Kraft des Heilplatzes: „Das hier ist keine Esoterik, kein Humbug. Die auf die Organe wirkenden Frequenzen haben wir wissenschaftlich nachgewiesen.“ Auf dem im Zentrum des Heilplatzes gelegenen Feld demonstriert der Heilpraktiker einer Besuchergruppe den Energiefluss des Ortes. Mit Ralf Wagner aus Gronig macht er einen sogenannten kinesiologischen Muskeltest und zeigt, dass positive Gedanken die Muskeln stärken – während negative Gedanken sie schwächen.

In einem zweiten Versuch nehmen alle Besucher sich an der Hand und bilden mit Ralf Wagner eine Kette. Dann wiederholt der Heilpraktiker den Muskeltest und stellt bei seinem Probanden eine noch stärkere Kraft fest: „Je mehr Leute in das Geschehen hier auf dem Heilplatz involviert sind, umso stärker wird der Platz. Und je mehr wir diese Energie nach außen abgeben und positive Gedanken an Freunde senden, umso stärker kommt diese Energie zu uns zurück.“

Ralf Wagner ist beeindruckt von dem Test: „Ich habe diese Energie tatsächlich gespürt und die Auswirkung auf meine Muskelkraft.“ In seiner Kindheit sei er immer mit anderen Kindern zum Spielen auf den Berg gegangen: „Unbewusst haben wir immer bemerkt, dass dieser Ort etwas Besonderes ist und uns einfach gut tut.“

Peter Ohlmann aus Püttlingen spürt die Energie. Foto: Marion Schmidt

Peter Ohlmann aus Püttlingen verfolgt gebannt die Erläuterungen des Heilpraktikers und testet selbst einen Energiepunkt: „Ich hab nach einer Weile ein anderes Gefühl im Magen, der hat auf irgendetwas reagiert. Wenn man in dem Energiepunkt die Atemübung macht, merkt man, wenn es genug ist.“ Heilpraktiker Günter Kasper ist zutiefst davon überzeugt, dass die Energietankstelle auf dem Momberg den Menschen helfen kann, die Qualität ihrer Gesundheit in ein richtiges Lot zu bringen: „Ob man daran glaubt oder nicht, spielt keine Rolle. Die Energie ist einfach da.“