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Jetzt hilft Oberthal nur noch ein Wunder

Jetzt hilft Oberthal nur noch ein Wunder

Oberthal/Alsweiler. Die Talfahrt nimmt kein Ende für die Handballerinnen der FSG Oberthal/Hirstein. Ein Nichtabstiegsplatz scheint nur noch rechnerisch möglich. Denn auch am Samstag in Alsweiler verlor die FSG vor etwa 50 Zuschauern mit 26:33 gegen Tabellennachbar TV Wörth. Abgeschlagen rangiert Oberthal mit drei Punkten auf dem letzten Platz der RPS-Oberliga

Oberthal/Alsweiler. Die Talfahrt nimmt kein Ende für die Handballerinnen der FSG Oberthal/Hirstein. Ein Nichtabstiegsplatz scheint nur noch rechnerisch möglich. Denn auch am Samstag in Alsweiler verlor die FSG vor etwa 50 Zuschauern mit 26:33 gegen Tabellennachbar TV Wörth. Abgeschlagen rangiert Oberthal mit drei Punkten auf dem letzten Platz der RPS-Oberliga.Die Spiele der FSG verlaufen meist ähnlich: Sie starten gut, nutzen ihre Chancen und gehen nicht selten in Führung. So auch am Samstag: In der 17. Minute führte Oberthal mit 10:7. Bis in die 29. Minute konnte die FSG ihre Führung halten, doch zur Halbzeit hatte der TV Wörth zum 14:14 ausgeglichen.

"Wir sind im Moment alle nicht hundertprozentig fit", sagt Eva Maldener. Zwei Stammspielerinnen seien ausgefallen, und Lilli Weidel kämpft mit einer Zerrung. "Wir können nicht 60 Minuten lang alles geben, egal wie viel Konditionstraining wir machen", meint Maldener. Irgendwann sei die Luft raus gewesen.

Die Luft ging den Oberthalern in der zweiten Halbzeit aus. Wie so oft in ihren Spielen lief die zweite Hälfte deutlich schlechter als die erste. Während die Anzeigetafel in der 34. Minute noch 16:16 zeigte, führten die Gegner zehn Minuten später mit sieben Toren. Oberthal hatte viele Chancen nicht genutzt und stand überdies wegen einer doppelten Zwei-Minute-Strafe zeitweise nur mit vier Spielerinnen auf dem Feld.

In der 42. Minute führte Wörth bereits mit 30:21. Eine Zwei-Minuten-Strafe für Amira Klöffer, eine der Leistungsträgerinnen im Wörther Team, gab Oberthal die Chance, auf 24:30 zu verkürzen. Aber auch das änderte nicht wesentlich etwas am frustrierenden Endergebnis.

Die Abwehr habe viel schlechter gestanden als im Spiel gegen den TuS Weibern II, meint Co-Trainer Dominik Rudolphy, "Sie haben sich zu wenig gegenseitig geholfen." Man müsse sich jetzt erst einmal zusammensetzen und beraten, wie es weitergeht, sagt der Co-Trainer. "Die Hinrunde ist gelaufen und man muss ehrlich sagen, dass der Klassenerhalt schwierig wird", bedauert er, trotzdem werde das Team auch in der Rückrunde um jeden Punkt kämpfen.

Nach einer kleinen Pause dient das Pokalspiel in Püttlingen am 5. Januar der FSG als Vorbereitung für die Rückrunde. Die beginnt für Oberthal am 15. Januar mit dem Heimspiel gegen den Tabellendritten HSG Wittlich.

Die Tore für Oberthal: Lisa Lambert 7, Silja Collet 6/3, Lilli Weidel 4, Eva Maldener 3, Svenja Rausch-Dupont 2, Anna Scherer 2, Hanna Peiffer 1, Nina Kannengießer 1.