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Plötzlicher Tod: Güdesweiler Ortsvorsteher gestorben

Plötzlicher Tod : Güdesweiler Ortsvorsteher gestorben

() Am heutigen Donnerstagabend treffen sich die Mitglieder des Oberthaler Gemeinderats wie gewohnt zur Sitzung. Doch diese wird alles andere als gewöhnlich sein. Denn ein Stuhl im Rund des Rathaussaales wird leer bleiben. Einer aus ihrer Mitte fehlt.

Völlig überraschend ist am Dienstagabend der Güdesweiler Ortsvorsteher  Norbert Rauber gestorben. Er war gerade mit Bürgern aus dem Wahlkreis, die ihre Bundestags‑
abgeordneten besuchen, in Berlin unterwegs.  „Diese Gruppen hat er regelmäßig begleitet“, weiß der CDU-Kreisvorsitzende Andreas Veit. Noch am Nachmittag habe es keine Anzeichen gegeben, am Abend sei er plötzlich zusammengebrochen und schließlich gestorben. Er wäre am kommenden Samstag 64 Jahre alt geworden.

Am Mittwoch kann Oberthals Bürgermeister Stephan Rausch (CDU) die traurige Nachricht noch immer nicht begreifen. „Ich leide mit der Familie. Wir haben einen tollen Menschen verloren“, sagt Rausch mit gebrochener Stimme.

Norbert Rauber war seit 1999 Ortsvorsteher in seinem Heimatort Güdesweiler und seit 2001 Ortsvorsitzender der CDU. Im Oberthaler Gemeinderat engagierte er sich seit 2004. Seit 2009 war er Kreisgeschäftsführer der CDU. Der Kreisvorsitzende Veit zeigt sich ergriffen: „Der plötzliche und völlig unerwartete Tod ist ein großer Schock für alle, die in der CDU eng mit Norbert Rauber zusammen gearbeitet haben. Wir haben einen engagierten Mitstreiter verloren, dem nichts zu viel war und der sich über das normale Maß hinaus eingebracht hat.  Der CDU-Kreisverband wird ihn schmerzlich vermissen.“