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Grünes Licht des Gemeinderats Oberthal zu den gesenkten Kita-Beiträgen

Sitzung des Gemeinderats : Elternbeiträge in der Oberthaler Kita sinken

Dem Gute-Kita-Gesetz folgend haben die Ratsmitglieder den neuen Beiträgen zum 1. August zugestimmt.

Die Mitglieder des Oberthaler Gemeinderats haben während ihrer jüngsten Sitzung den nächsten Schritt des Gute-Kita-Gesetzes einmütig auf den Weg gebracht. Den gesetzlichen Vorgaben folgend werden zum 1. August die Elternbeiträge zu den Personalkosten im kommunalen Kindergarten auf maximal 17 Prozent reduziert. „Bis zum 1. August 2022 wird dieser Beitrag weiter gesenkt auf höchstens 12,5 Prozent“, erläuterte Bürgermeister Stephan Rausch (CDU).

Die Gemeinde Oberthal hat einen kommunalen Kindergarten. Dieser ist in Güdesweiler. Dort werden jeweils drei Betreuungsmodelle für Kita- und Krippenkinder angeboten. Die Regelzeit gilt von 7.30 bis 13.30 Uhr, im erweiterten Modell werden die Kleinen von 7 bis 14 Uhr betreut oder ganztags von 7 bis 17 Uhr. Drei Beispiele für die neuen Beiträge: Ab 1. August müssen die Eltern für die Regelzeit im Kindergarten pro Monat 77 Euro fürs erste Kind zahlen, bislang waren es 100 Euro. Ein Ganztagsplatz in der Krippe kostet statt 330 Euro im Monat künftig noch 278 Euro. Die erweiterte Betreuung in der Krippe ist ab August für 195 Euro im Monat zu haben (statt 230 Euro).

Um das Thema Betreuung ging es während der Sitzung in der Bliestalhalle auch unter dem Stichpunkt „Mitteilungen und Anfragen“. Die SPD-Fraktion hatte schon vor einiger Zeit eine Frühbetreuung für Kinder an der Oberthaler Grundschule angeregt. Beim zurückliegenden Treffen des Gremiums beschäftigten sich die Mitglieder schon einmal damit. Jetzt brachte Uwe Schäfer, Sprecher der SPD-Fraktion, das Thema erneut ins Spiel. Wie zuvor verabredet worden war, hatte die Verwaltung inzwischen die Eltern angeschrieben und sie darüber informiert, was eine Frühbetreuung kosten würde. Laut Bürgermeister Stephan Rausch (CDU) zeigten sich lediglich zwei Eltern interessiert daran.

Trotzdem: Uwe Schäfer und seine Fraktionskollegen glauben an einen Trend hin zur einer Frühbetreuung an Grundschulen. Daher regte er an, dass die Verwaltung Schreiben verschicken solle, die über die grundsätzliche Möglichkeit einer Betreuung von 7 bis 8 Uhr durch die St. Wendeler Initiative für Arbeit und Familie (WIAF) an der Grundschule informieren. Bürgermeister Rausch stimmte dem zu.

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