FSG will sich nicht verstecken

Oberthal. Uwe Hoffmann, Trainer des Handball-Oberligisten FSG Oberthal-Hirstein hofft, dass seine Spielerinnen im Heimspiel gegen FSV Mainz 05 II (Samstag, 18 Uhr) endlich ihre Nervosität ablegen können. "Das ist schon ein seltsames Phänomen bei uns. Hat eine Spielerin einen schlechten Tag erwischt, dann läuft es gleich bei der ganzen Mannschaft nicht", sagt Hoffmann

Oberthal. Uwe Hoffmann, Trainer des Handball-Oberligisten FSG Oberthal-Hirstein hofft, dass seine Spielerinnen im Heimspiel gegen FSV Mainz 05 II (Samstag, 18 Uhr) endlich ihre Nervosität ablegen können. "Das ist schon ein seltsames Phänomen bei uns. Hat eine Spielerin einen schlechten Tag erwischt, dann läuft es gleich bei der ganzen Mannschaft nicht", sagt Hoffmann. Die bei der 18:35-Heimschlappe gegen Püttlingen fehlende Christina Schuh steht ihm wieder zur Verfügung. "Ansonsten müssen wir sehen. Fünf Spielerinnen waren über die Woche grippekrank. Ich hoffe, dass alle bis zum Spiel wieder fit sind", so der Trainer.Mit Mainz kommt ein schwerer Brocken auf den Aufsteiger zu. Die Mannschaft steht mit 6:0 Punkten in der Tabelle direkt hinter Spitzenreiter TV Bassenheim (8:0). Dennoch sieht Hoffmann sein Team nicht chancenlos. "Wir verstecken uns nicht und wollen mit voller Motivation an die Sache rangehen", kündigt Hoffmann an. Im Training wurde eigens an der Kraft und Schnelligkeit gearbeitet. "Wir müssen wieder zu unserer Stärke, dem Tempospiel zurückfinden", fördert der Trainer. Durch die Mitwirkung von Christina Schuh verspricht er sich wesentliche Impulse für das Rückraumspiel. "Wenn wir an die Leistung aus dem Mundenheim-Spiel anknüpfen können, sieht es schon gut aus", glaubt Hoffmann. Einstellen müsse sich sein Team auf einen Gegner, der richtig aufs Tempo drücke. "Aber alle sind Oberligaspielerinnen, genau wie bei uns", bewertet Hoffmann die Akteurinnen des Zweiten. Sein bislang einziges Auswärtsspiel gewann Mainz 05 II beim anderen Neuling Saulheim mit 27:23. frf

Auf einen Blick

In der vergangenen Saison fuhr die DJK Marpingen gegen die TSG Friesenheim vier Punkte ein. Eine leichte Aufgabe wird das Auswärtsspiel an diesem Samstag um 18 Uhr für die Moskitos aber dennoch nicht. "Die TSG hat in dieser Spielzeit den Anspruch angemeldet, sich in der Liga vorne zu etablieren", sagt DJK-Trainer Manfred Wegmann. Bislang holte TSG erst 2:4 Punkte, verspürt also nun den Druck des Gewinnen-Müssens. "Die Liga ist sehr ausgeglichen, jeder kann jeden ärgern", meint Wegmann. Mit einer guten Abwehr wollen die Moskitos ihren Gegner in Schach halten. "Wenn wir hinten gut stehen, muss Friesenheim erst einmal durchkommen", sagt Wegmann. Dabei müsse sein Team vor allem die wurfstarke Henrike Fink ausschalten. Wie in der Vorwoche ergänzen A-Juniorinnen den Kader der Moskitos. frf