Die Welt ein Stückchen näher gebracht

Die Welt ein Stückchen näher gebracht

Während der Projektwoche in der Oberthaler Bliestalschule sollte den Schülern Völkerverständigung und Akzeptanz des Andersseins näher gebracht werden. Was dabei herauskam, gab es beim Schulfest zu sehen.

In ein "Länder-Aktions-Museum" verwandelte sich die Bliestalschule beim Schulfest. Vorausgegangen war eine jahrgangsübergreifenden Projektwoche, die unter dem Motto "Länder der Welt" stand. "Völkerverständigung über Grenzen hinweg ist gegenwärtig und zukünftig bedeutsam.

Deshalb ist es wichtig, dass wir unseren Schülern die Welt näher bringen um ein Verständnis und die Akzeptanz für Anderssein zu wecken", betonte Schulleiter Gunnar Schröder bei seiner Eröffnungsrede zum Schulfest. Insgesamt neun Länder (Japan, Frankreich, Italien, Spanien, USA, Brasilien, Russland sowie Australien und Afrika) aus allen Kontinenten der Erde wurden von den Schülern den vielen Gästen einfallsreich und vielseitig präsentiert. Die Besucher konnten sich am Morgen über die Projektländer nicht nur mittels selbst hergestellter Informationstafeln der Projektgruppen informieren, sondern auch verschiedene Eindrücke mit allen Sinnen über die Länder verschaffen.

Beim nachmittäglichen Bühnenprogramm überzeugten die Schüler mit ihrer Sanges- und Tanzfreude. Landestypische Lieder, teils untermalt mit kleinen Schauspieleinlagen, wurden in verschiedenen Sprachen vorgetragen. Sogar ein Kanon aus Ruanda war dabei.

In die Kunst des Schachspielens, eine ganz neue Arbeitsgemeinschaft an der Bliestalschule, konnte man sich einführen lassen und die Spielkünste einzelner Schüler bestaunen. Auch ein Einblick in die neuen Skifahrten der Schule, die filmisch dargeboten wurden, war möglich.

Ein Gemeinschaftsgemälde zum Motto des Schulfestes stand allen Gästen zur Mitgestaltung offen. Zum Abschluss des Festes zeigten die Schüler ihre Stärke gegenüber den Lehrern, die sie im ersten Schlappen-Hockey-Turnier mit 2:1 besiegten.