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Die Jugendwehr ist für die Zukunft gut aufgestellt

Die Jugendwehr ist für die Zukunft gut aufgestellt

Güdesweiler. Seit 35 Jahren werden jugendliche Menschen in Güdesweiler an die Arbeit der Feuerwehr herangeführt. Das war Anlass für den Löschbezirk der Freiwilligen Feuerwehr, am Wochenende mit den Jugendlichen und der Dorfbevölkerung zu feiern. Mit Frühschoppen, Gulaschkanone und Tombola wurde die stolze Jahreszahl am Feuerwehrgerätehaus mit vielen Gästen und Freunden begangen

Güdesweiler. Seit 35 Jahren werden jugendliche Menschen in Güdesweiler an die Arbeit der Feuerwehr herangeführt. Das war Anlass für den Löschbezirk der Freiwilligen Feuerwehr, am Wochenende mit den Jugendlichen und der Dorfbevölkerung zu feiern. Mit Frühschoppen, Gulaschkanone und Tombola wurde die stolze Jahreszahl am Feuerwehrgerätehaus mit vielen Gästen und Freunden begangen. Mit 15 Jugendlichen, acht Jungs und sieben Mädchen sieht Löschbezirksführer Günter Burkholz die Jugendfeuerwehr gut aufgestellt für die Zukunft. Von Ronald Mai als Jugendwart und Betreuer Markus Backes werde ein attraktives Programm an Fortbildungen und Freizeitaktivitäten geboten. Im Blick zurück erinnerte Burkholz an den Startschuss unter dem Löschbezirksführer Valentin Backes im August 1978. In diesen "Gründerjahren der Jugendfeuerwehr" war man sich auch in Güdesweiler bewusst, dass es wichtiger wurde, den Nachwuchs zu aktivieren, um die Zukunft der freiwilligen Feuerwehr zu sichern. Mit stolzen 22 Jugendlichen startete man und dass mit Torsten Fleck und Rüdiger Bernard, dem stellvertretenden Löschbezirksführer und einem ehemaligen Löschbezirksführer zwei Männer der Gründungsphase heute noch aktiv sind, wertete Burkholz als einen Beleg für den Erfolg der Arbeit. "Sport, Spiel, Abenteuer und das Schnuppern in die Feuerwehrarbeit", nannte Burkholz als die wichtigen Elemente, die die Jugendarbeit der Feuerwehr attraktiv machen. Seit 1989 sind auch weiblich e Jugendliche im Löschbezirk mit dabei. Als Vorzeigeaktionen nannte er die Mitgestaltung der St. Martins-Aktion und die Picobello-Aktion, die seit mehreren Jahren zusammen mit dem Jugendrotkreuz umgesetzt wird. Dieses soziale Engagement und die Hinführung zu demokratischen Strukturen betonte Kreisbrandinspekteur Hans-Josef Keller als weitere wichtige Bausteine der Nachwuchsarbeit in der Feuerwehr. Lob für die engagierte Arbeit gab es unter anderem auch von Landesbrandinspekteur Bernd Backes und weiteren offiziellen Vertretern. Landrat Udo Recktenwald lud die Jugendlichen und ihre Betreuer anlässlich des Jubiläums zu einem kleinen Grillfest ans Landratsamt ein. Auch Bürgermeister Stephan Rausch schloss sich bei der Ehrung diesem Lob an. Geehrt wurden löschbezirksintern mehrere tragende Kräfte der Jugendarbeit. Zu den Geehrten gehörten: Alfons Marx als zweiter Jugendwart von der Gründung bis 1981; Dieter Naumann als Betreuer ab Gründung und Jugendwart in den Jahren 1981 bis 1987 sowie Gemeindejugendwart von 1987 bis 1992; Siegfried Both als Betreuer ab der Gründung, stellvertretender Jugendwart ab 1981 und Jugendwart von 1987 bis 1992; der amtierende Jugendwart Ronald Mai, der seit 1981 Betreuer, dann ab 1992 Jugendwart und seit 2008 auch Gemeindejugendwart ist. Als Betreuer wurden für ihren Einsatz Marcel Rösner (1990 bis 2005) und Markus Backes (2001 bis 2009) geehrt. Hauptpreise bei der Tombola waren eine Mittelmeerkreuzfahrt und eine Fahrt im Heißluftballon. ww