"Da wäre mehr drin gewesen"

Namborn. Die Oberliga-Handballerinnen der FSG Oberthal-Hirstein haben sich im ersten Heimspiel gegen die VTV Mundenheim mehr als ordentlich präsentiert. Sechs schwache Minuten der FSG nutzten die Gäste aber zu einem 6:0-Lauf aus und gewannen danach die Partie mit 39:34. "Da wäre mehr drin gewesen", meinte FSG-Trainer Uwe Hoffmann

Namborn. Die Oberliga-Handballerinnen der FSG Oberthal-Hirstein haben sich im ersten Heimspiel gegen die VTV Mundenheim mehr als ordentlich präsentiert. Sechs schwache Minuten der FSG nutzten die Gäste aber zu einem 6:0-Lauf aus und gewannen danach die Partie mit 39:34. "Da wäre mehr drin gewesen", meinte FSG-Trainer Uwe Hoffmann.Nach 37 Spielminuten lag sein Team am Samstag noch mit 23:22 in Führung. "Ab diesem Zeitpunkt haben sich die technischen Fehler vermehrt", führte Hoffmann als Hauptgrund für den Negativlauf an. Zudem scheiterten Christina Schuh und Svenja Rausch-Dupont in dieser Phase vom Siebenmeterpunkt. Damit war die Vorentscheidung gefallen.

"Die Mannschaft hat sich richtig gut gewehrt", lobte Hoffmann. Bis zum Seitenwechsel wogte die Partie hin und her. Begünstigt wurde das mit 20:20 sehr hohe Ergebnis zur Pause durch die Abwehrschwächen auf beiden Seiten. Überragend agierte Christina Schuh im FSG-Angriff. Die Rückraumspielerin erzielte 16 Treffer. "Ich bin auch richtig platt", sagte sie hinterher. Schuh war im Spiel Eins-gegen-eins nicht zu stoppen, spielte den Ball aber bisweilen auch eine Station weiter. Wovon ihre Mitspielerinnen profitierten. Der Verbleib der Leistungsträgerin im FSG-Team ist nun auch endgültig gesichert. Ab dem 15. Oktober studiert sie Sportwissenschaften an der Uni in Saarbrücken. "Ich kann auch jetzt wieder voll trainieren", meinte Schuh, die noch während der Vorbereitungszeit wegen einer Verletzung pausieren musste.

"Wenn Christina Schuh und Lilli Weidel gut spielen, können sich die jungen an deren Leistung hochziehen", hatte Hoffmann vorher gehofft. Damit sollte er Recht behalten. Weidel löste ihre Aufgabe im rechten Rückraum mit fünf Toren. Ebenfalls passte das Zusammenspiel der Rückraumspielerinnen mit Kreisläuferin Nina Kannengießer.

Die Nachwuchskräfte Janina Schön und Marie Wirtz nutzten ihre freien Chancen zu Toren. Neben den Mängeln beim Defensivverhalten gestattete die FSG den Gästen aber auch zu viele einfache Tore über die "Zweite Welle". Die bärenstarke Sabine Winkelmann (zehn Tore) wurde als Antreiberin und Passgeberin bei ihren Aktionen fast nie gestört. Beim Positionsspiel war die dynamische Mittelspielerin ohnehin eine Klasse für sich. Gegen eine ähnlich komplette Handballerin muss die FSG am Wochenende versuchen, die ersten Punkte einzufahren. Denn Karoline Müller kommt mit dem HSV Püttlingen zum Derby in die Bliestalhalle. frf

Die Tore für die FSG: Christina Schuh (16/6 Siebenmeter), Lilli Weidel (5), Kim Rausch-Dupont (4), Nina Kannengießer (3), Marie Wirtz (2), Janina Schön (2), Svenja Rausch-Dupont (1), Jaqueline Bier (1).