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Oberlinxweiler als Überflieger

Oberlinxweiler als Überflieger

Namborn. "Das war richtig gut von uns. Die Mannschaft hat das, was ich von ihr gefordert habe, komplett umgesetzt." Dieter Drobzynski, Spielertrainer des SV Oberlinxweiler, war nach dem 5:1-Erfolg seiner Mannschaft im Spitzenspiel der Kreisliga B St. Wendel beim SV Namborn bestens gelaunt

Namborn. "Das war richtig gut von uns. Die Mannschaft hat das, was ich von ihr gefordert habe, komplett umgesetzt." Dieter Drobzynski, Spielertrainer des SV Oberlinxweiler, war nach dem 5:1-Erfolg seiner Mannschaft im Spitzenspiel der Kreisliga B St. Wendel beim SV Namborn bestens gelaunt. 450 Zuschauer wollten das Duell der besten Offensive (Namborn erzielte vor der Begegnung 67 Tore in zehn Spielen) gegen die beste Defensive (Oberlinxweiler kassierte nur einen Gegentreffer in zehn Partien) sehen. Und sie bekamen was geboten: Die Ballermänner aus Namborn gingen in der 24. Minute in Führung. Marco Schöneberger überwand nach einer Standardsituation SVO-Schlussmann Thorsten Schneider zum 1:0 . Danach war es mit der Namborner Offensivstärke aber vorbei. "Unsere Abwehr hatte die Angreifer des SVN gut im Griff und hat nichts mehr zugelassen", so Drobzynski. Kurz vor der Pause kam Oberlinxweiler dann zum 1:1. Andreas Decker schnappte sich den Ball, setzte zu einem Sololauf an und schoss die Kugel Richtung Tor. Auf dem nassen Rasen rutschte das Leder unter Namborns Schlussmann Torben Will hindurch in die Maschen. Beflügelt vom Ausgleich trumpften die Gäste im zweiten Spielabschnitt dann groß auf. Sven Bach und Andreas Decker brachten den SVO mit einem Doppelschlag mit 3:1 in Führung (59. und 61. Minute). Danach war der Widerstand der Hausherren gebrochen, Oberlinxweiler erhöhte durch Tore von Daniel Gerber und Guiseppe Sardo auf 5:1. Durch den Erfolg hat der SVO jetzt an der Tabellenspitze vier Punkte Vorsprung auf Namborn. Allerdings hat die Drobzynski-Elf keine Zeit, sich auszuruhen. Schon am Samstag um 16 Uhr steht die nächste schwere Aufgabe an. Dann erwartet Oberlinxweiler zu Hause den Dritten, den TuS Haupersweiler. Drobzynski: "Wir sind vor dieser Mannschaft gewarnt. Schließlich hat Haupersweiler auch gegen Namborn gewonnen und im Saarlandpokal drei Bezirksligisten ausgeschaltet." sem