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Notfallseelsorge leistet Erste Hilfe für die Seele

Notfallseelsorge leistet Erste Hilfe für die Seele

St. Wendel. Am Mittwoch, 8. September, findet um 19 Uhr in der Wendelinusbasilika ein ökumenischer Gottesdienst für Einsatzkräfte, Mitarbeiter, Freunde und Gönner der Hilfsdienste, Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen, statt. Er wird von der Notfallseelsorge im Landkreis St. Wendel vorbereitet und mitgestaltet. Entstanden sind diese Gottesdienste als Folge des Anschlages vom 11

St. Wendel. Am Mittwoch, 8. September, findet um 19 Uhr in der Wendelinusbasilika ein ökumenischer Gottesdienst für Einsatzkräfte, Mitarbeiter, Freunde und Gönner der Hilfsdienste, Polizei, Feuerwehr und Hilfsorganisationen, statt. Er wird von der Notfallseelsorge im Landkreis St. Wendel vorbereitet und mitgestaltet. Entstanden sind diese Gottesdienste als Folge des Anschlages vom 11. September 2001 in Amerika. Seither fanden sie immer Anfang September statt. Egal ob es sich um die Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, Technisches Hilfswerk, Malteser, Rotes Kreuz, Deutsche Lebensrettungsgesellschaft oder andere Hilfsorganisationen handelt. Alle sind angesprochen, mit der Notfallseelsorge, die sich der "Ersten Hilfe für die Seele" verschrieben hat, diesen Gottesdienst gemeinsam zu feiern und um Gottes Segen für ihre Arbeit zu bitten. Nach dem Gottesdienst laden die Verantwortlichen zu einer Begegnung ins Cusanushaus ein. Notfallseelsorge ist "Erste Hilfe für die Seele" in Notfällen und Krisensituationen. Die Arbeit der Notfallseelsorge geschieht im Wesentlichen durch Beziehungen und Kommunikation, seelsorgliches Gespräch und Präsenz vor Ort. Das heißt: im Wesentlichen zuhören, beruhigen, und trösten. Notfallseelsorge wendet sich in ökumenischer Offenheit an alle Menschen, unabhängig von ihrer Religion und Konfession. Aufgaben und Einsatzkriterien der Notfallseelsorge sind Betreuung und Beistand für Verletzte, Sterbende und Angehörige, das Überbringen von Todesnachrichten in Zusammenarbeit mit der Polizei. Die Mitarbeiter der Notfallseelsorge nehmen regelmäßig an Supervisionen und Fortbildungsveranstaltungen teil und unterliegen der seelsorgerlichen Schweigepflicht. hjl