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Wohnhaus in Braunshausen steht in Falmmen

110 Helfer im Einsatz : Wieder brennt in Braunshausen ein Wohnhaus

Aktuell ist die Feuerwehr in Braunshausen im Einsatz. Dort brennt ein leerstehendes Einfamilienhaus in der Kasteler Straße.

Wie Kreisbrandinspekteur Dirk Schäfer berichtet, seien die Einsatzkräfte um 19.40 Uhr alarmiert worden. Als sie am Unglücksort eintrafen, habe das erste Obergeschoss in Flammen gestanden und eine Rauchsäule stieg gen Himmel. „Nach Angaben der Nachbarn haben sich glücklicherweise keine Personen im Haus befunden“, sagt Schäfer. Durch den Einsatz unter schwerem Atemschutz im Innenangriff sei der Brand rasch unter Kontrolle gebracht worden. „Durch den schnellen Löscherfolg konnte eine Ausbreitung der Flammen auf den Dachstuhl verhindert werden“, freut sich Schäfer. Dennoch mussten die Helfer das Dach zur Kontrolle auf Brand- und Glutnester über die Drehleiter öffnen. Eine bereits begonnene Verlegung einer langen Wegestrecke zur Sicherstellung der  Löschwasserversorgung konnte eingestellt werden.

„Beim Einsatz wurden drei Feuerwehrangehörige leicht verletzt“, erzählt Schäfer. Zur Ursache und Schadenshöhe kann er keine Angaben machen. Mit 110 Einsatzkräften waren die Löschbezirke Nonnweiler, Braunshausen, Kastel, Primstal, Schwarzenbach, Bosen-Eckelhausen (DLK), der Rettungswagen Otzenhausen, Energieversorger, Baubetriebshof und die Polizei Nord Saarland im Einsatz. Dieser dauert aktuell (21.45 Uhr) noch an.

Es ist der dritte Großeinsatz in der Gemeinde Nonnweiler innerhalb weniger Tage. Erst am Freitag mussten die Rettungskräfte in Braunshausen ein Mehrfamilienhaus löschen (wir berichteten). Eine Frau verlor dabei ihr Zuhause, das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. 130 Helfer sowie 20 Mitglieder des Rettungsdienstes und Deutschen Roten Kreuzes (DRK) waren am ersten Weihnachtsfeiertag vor Ort.

Am Sonntag wurden die Helfer dann zu einem Dachstuhlbrand in Primstal gerufen. Zwar ist es dem Hausbesitzer gelungen, die Flammen bis zum Eintreffen der Feuerwehr einzudämmen. Allerdings musste er vorsorglich ein Krankenhaus gebracht werden.