Verengte Fahrbahn soll Kasteler Kreuzung entschärfen

Verengte Fahrbahn soll Kasteler Kreuzung entschärfen

Die Kreuzung Auf der Schmelz und Kasteler Zentrum soll umgebaut und somit sicherer werden (wir berichteten). Mehrheitlich haben sich Gemeinderat und Kasteler Ortsrat dafür ausgesprochen, dass der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) die Situation für die Rechtsabbieger, die aus Braunshausen kommend in Richtung Ortsmitte einbiegen, verschärft wird.Eine verengte Fahrbahn soll die Autofahrer künftig zum Drosseln der Geschwindigkeit bringen.

Die Möglichkeit an der Kreuzung einen Kreisel zu bauen, hatte der LfS aus Sicherheitsbedenken heraus abgelehnt - ebenso die Räte. Dass die "Entscheidung nun auf Grund der Mehrheitsverhältnisse in Orts- und Gemeinderat gegen eine Kreisellösung gefallen" ist, bedauert das Kasteler Ortsrats-Mitglied Werner Stroh (CDU ) in einer Mitteilung. Er erinnerte daran, dass "bisher von allen politischen Kräften ohne Rücksicht auf die Parteizughörigkeit eine Kreisellösung gefordert wurde". Fakt sei, dass an dieser Kreuzung bereits mehrere schwere Unfälle passiert sind. Beim letzten tödlichen Unfall sei die jetzige Ampelanlage schon in Betrieb gewesen. Diese Ampelanlage falle, speziell bei Gewittern, oft tagelang aus. Auch werden sie von Autofahrern nicht so beachtet, wie es sein sollte.

"In ganz Deutschland, aber auch in Frankreich werden verstärkt aus Sicherheitsgründen und aus Gründen der Geschwindigkeitsreduzierung Kreisel gebaut", so Stroh. Für ihn sei es nicht nachvollziehbar, wieso ein Umbau der Kreuzung beschlossen wurde, ohne dass hier auf die Geschwindigkeitsreduzierung auf der L 147 eingegangen wird. "Es ist Fakt, dass ein Kreisel sehr effektiv Geschwindigkeiten reduziert und somit das Unfallrisiko minimiert, was der neu gebaute Kreisel an der Gomms Mühle beweist". Vorher sei es eine unfallträchtige Kreuzung mit schweren Unfällen gewesen, nun ein problemloser Kreisverkehr.