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Vereinsleben und Ehrenamt haben hohen Stellenwert

Vereinsleben und Ehrenamt haben hohen Stellenwert

Primstal. Das Angebot von Vereinen und Organisationen sei breit gestreut. Es sei ein gutes Stück Lebensqualität und entspreche den Ansprüchen der Bevölkerung. Worte von Kurt Rech beim Neujahrsempfang in der Mehrzweckhalle. Der Ortsvorsteher beleuchtete viele schöne Primstaler Seiten. Auch 2009 wurden Feste gefeiert, Erfolge erzielt, wurde viel Ehrenamtliches geleistet

Primstal. Das Angebot von Vereinen und Organisationen sei breit gestreut. Es sei ein gutes Stück Lebensqualität und entspreche den Ansprüchen der Bevölkerung. Worte von Kurt Rech beim Neujahrsempfang in der Mehrzweckhalle. Der Ortsvorsteher beleuchtete viele schöne Primstaler Seiten. Auch 2009 wurden Feste gefeiert, Erfolge erzielt, wurde viel Ehrenamtliches geleistet. Die Kehrseite der Medaille: Jobverluste, Krankheiten und Sterbefälle stehen auch in der Statistik. Am 1. Januar 2010 hatten 2212 Personen ihren Hauptwohnsitz in Primstal, 151 ihren Nebenwohnsitz. Im Ort sind 129 Gewerbebetriebe gemeldet. In Voll- oder Teilzeit sind 300 Arbeitnehmer in diesen Betrieben tätig. 2009 wurden zwölf Kinder geboren, 22 Personen starben.Das Dorf "lebenswerter gestalten" war abermals ein wichtiger Punkt. 2010 soll die "Hilfe zur Selbsthilfe" auf der Schiene der Eigendynamik weiter gefahren werden. In Primstal wird diese Idee vor allem am Umwelt- und Verschönerungstag auf Touren gebracht. Weitere Aktionen im alten Jahr: Bau einer Seilbahnanlage, Arbeiten des Naturbad-Fördervereins, Renovierung von Wegkreuzen. Vorbildlich war der Feuerwehr-Löschbezirk. Die Feuerwehr, Vereine, Kinder, Jugendliche, Aktive und Senioren als "lebendiges Mehrgenerationenhaus" (Rech). Beim Neujahrsempfang überreichte der LBZ-Führer Dieter Becker je 400 Euro an die Kita und an die Grundschule Primstal.Intaktes VereinslebenDer Vorsitzende des Kulturrings, Werner Arm, berichtete über intaktes Vereinsleben. Sport (VfL-Jugend), Gesang (Hochwald-Chor) und Musik (Pfarrkapelle) nannte er als besonders belebende Elemente. Das Peterberg-Kapellenfest wurde 2009 von den Primstaler Vereinen ausgerichtet. Sie inszenierten eine schöne Feier mit Pastor Thomas Weber, der dann nach Bitburg wechselte. Sein Nachfolger ist Pastor Hans-Ludwig Leininger. Beim Kapellenfest wurden 650 Euro erwirtschaftet, die für Reparaturen an dem kleinen Gotteshaus verfügbar sind. Kommunale Hausaufgaben: In der Primsstraße wurde der Steg über den Wiesbach erneuert. Beendet ist die Sanierung der Matzenbergstraße. Der Auftrag für den Bau eines Kleinspielfeldes auf dem Kannenberg wurde vergeben. Das Amt für Landentwicklung hat über die Teilnehmergemeinschaft zu den Primstaler Investitionen beigetragen. Als Gäste konnte der Ortsvorsteher den Beigeordneten der Gemeinde Nonnweiler, Dr. Franz-Josef Barth, und den Buchautor Dr. Manfred Peter begrüßen, der historische Daten beisteuerte. Der Abend wurde von einem Quintett der Pfarrkapelle umrahmt. wb