Einsatz: Unterstützung für die Feuerwehr-Kollegen in Rheinland-Pfalz

Einsatz : Unterstützung für die Feuerwehr-Kollegen in Rheinland-Pfalz

Zu einem Flächenbrand in der Verbandsgemeinde Hermeskeil sind Mitglieder des Löschbezirks Nonnweiler und der Werksfeuerwehr Diehl am Dienstag ausgerückt.

Nachbarschaftshilfe haben Nonnweiler Feuerwehrleute am Dienstagmittag geleistet. Wie Feuerwehr-Sprecher Dirk Schäfer berichtet, ging um 12.45 Uhr der Alarm ein. Die Trierer Leitstelle bat um Unterstützung bei einem Flächenbrand in Geisfeld in der Verbandsgemeinde Hermeskeil. Gebraucht wurden Tanklöschfahrzeuge. Etwa zehn Feuerwehrleute des Nonnweiler Löschbezirks und der Werksfeuerwehr Diehl rückten mit diesen aus. Es brannte eine Fläche in der Größe von fünf bis sechs Fußballfeldern. Wie Schäfer weiter berichtet, ist das Feuer wohl infolge eines Funkenflugs bei Mähdrescher-Arbeiten auf einem Feld ausgebrochen. Viele rheinland-pfälzische Feuerwehrleute waren im Einsatz. Die Flammen bedrohten auch einen Fichtenwald, ein Übergreifen konnten die Helfer verhindern. Etwa zweieinhalb Stunden dauerte der Einsatz.

Etwa zeitglich ging auch bei den Löschbezirken Tholey und Theley Alarm ein. Auch hier die Meldung: Flächenbrand. „Zwischen Theley und Selbach sollte dieser sein“, berichtet Schäfer. Seine Kollegen rückten umgehend aus. Ein Feuer konnten sie allerdings nicht entdecken. Dafür aber einen Landwirt bei der Arbeit auf dem Feld. Und der wirbelte dabei wegen der extremen Trockenheit mächtig Staub auf.

Tankfahrzeuge des Löschbezirks Nonnweiler und der Werksfeuerwehr Diehl wurden von der Leitstelle in Trier angefordert. Foto: Dominik Thiry/Feuerwehr. Foto: Dominik Thiry/Feuerwehr
Fünf bis sechs Fußballfelder groß war die Fläche, die brannte. Foto: Dominik Thiry/Feuerwehr. Foto: Dominik Thiry/Feuerwehr

Um 14.25 Uhr schrillte dann der Alarm bei den Feuerwehrleuten in Selbach. Auch hier hatten gleich mehrere Anrufer Rauch gemeldet. Und zwar wieder zwischen Selbach und Theley. Die Helfer rückten aus. Aber erneut keine Flammen, nur Staub. Somit blieb der Landkreis St. Wendel bislang – trotz extremer Sommerhitze – von Flächenbränden verschont.

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