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Umweltministerium unterstützt Gemeinde Nonnweiler in Sachen Hochwasser

Hochwasserschutz der Gemeinde Nonnweiler : Gefahren erkennen und Lösungen suchen

Gemeinde Nonnweiler lässt ein Hochwasser- und Starkregenkonzept erstellen. Umweltministerium überweist dafür 67 300 Euro.

Die Starkregenereignisse der vergangenen Jahre haben viele saarländische Kommunen hart getroffen. Um ihre Bürger künftig besser vor Extremwetterereignissen zu schützen, lässt die Gemeinde Nonnweiler nun – unterstützt durch das Umweltministerium – ein Hochwasser- und Starkregenkonzept erstellen. Dazu erhält die Gemeinde einen Zuwendungsbescheid über rund 67 300 Euro.

Der Abgeordnete Magnus Jung (SPD) aus Kastel freut sich sehr über die Entscheidung des Umweltministeriums: „Der Schutz der Bevölkerung vor Hochwasserschäden ist als Teil der allgemeinen Daseinsvorsorge Aufgabe der Städte und Gemeinden.“

Das Umweltministerium fördert als freiwillige Leistung Vorsorgemaßnahmen und beschäftigt sich intensiv mit den Möglichkeiten eines umfassenden Hochwasserschutzes, teilt ein Sprecher der SPD-Landtagsfraktion mit. Auch Franz Josef Barth (SPD-unterstützt), Nonnweilers Bürgermeister, begrüßt die Maßnahme. „Mit dem Vorsorgekonzept können wir potenzielle Gefahrenbereiche erkennen und dann konkrete Lösungen ableiten.“

Nach einem gemeinsamen Gespräch mit Umweltminister Reinhold Jost (SPD) verdeutlicht dieser den Stellenwert der Hochwasser- und Starkregenvorsorge: „Wir beschäftigen uns im Saarland bereits seit vielen Jahren intensiv mit allen Möglichkeiten einer umfassenden Hochwasservorsorge. Auch die von uns erstellten Gefahren- und Risikokarten sind Teil dieser Strategie. Sie sollen den Betroffenen helfen, ihre Gefährdung durch Hochwasser zu erkennen und entsprechende Schutzmaßnahmen zu ergreifen – sei es baulicher Natur oder zusätzlich durch eine Elementarschadenversicherung “