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Über Stock und Stein zu Brüchen

Über Stock und Stein zu Brüchen

Mit festem Schuhwerk geht's auf eine Exkursion zu wiederhergestellten Bruchflächen in dem zukünftigen Nationalpark im Naturpark Hunsrück-Hochwald. Roland Wirtz zeigt, welche Maßnahmen bereits durchgeführt wurden.

Eine Wanderung zu den Brüchen und Hangmooren im zukünftigen Nationalpark Hunsrück-Hochwald führt der Freundeskreis Nationalpark am Samstag, 11. Oktober, 9.30 bis 12 Uhr rund um das Naturparkdorf Otzenhausen durch. Roland Wirtz vom Saarforst Landesbetrieb stellt den Teilnehmern Beispiele bereits wiederhergestellter Bruchflächen vor.

Die Brüche und Hangmoore gehören zu den herausragenden Naturschätzen des künftigen Nationalparks . Flurnamen wie Ochsenbruch, Riedbruch, Birkenbruch, Johannisbruch oder Langbruch und viele andere mehr geben bereits Hinweise auf die Bruchstandorte. In Zeiten der Not sind viele dieser Flächen durch den Menschen drainiert worden, um zusätzliches Nutzland zu gewinnen. Insbesondere für den Anbau von Nadelhölzern nach den beiden Weltkriegen musste Holz produziert werden, um das Land wieder aufzubauen. Es wird eine der wesentlichen Aufgaben der nächsten Jahre und Jahrzehnte im Nationalpark sein, diese Flächen wieder zu vernässen und langfristig den Bruchcharakter wiederherzustellen.

Die bereits durchgeführten Maßnahmen werden auf der Exkursion vorgestellt. Als Ausrüstung werden festes Schuhwerk, witterungsangepasste Kleidung und Rucksackverpflegung empfohlen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Treffpunkt ist der Parkplatz unterhalb des Keltenrings in Otzenhausen , Ortsausgang in Richtung Neuhütten nach Züsch.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen per E-Mail: Bernd.Schmitt-Muhl@t-online.de oder UlrichSommer@gmx.net.