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Sie haben ihr Berufsziel erreicht

Sie haben ihr Berufsziel erreicht

Dieser Tage sind im Trierer Dom sechs Frauen für den Dienst als Gemeindereferentinnen des Bistums beauftragt worden. Unter ihnen ist auch Anne Kiefer, die neue Gemeindereferentin der Pfarreiengemeinschaft Nahe/Heide/Westrich.

"Nun ist es endlich geschafft", berichtet Anne Kiefer, die neue Gemeindereferentin der Pfarreiengemeinschaft Nahe/Heide/Westrich. Die 44-jährige zweifache Mutter freut sich darauf, nun langfristig in ihrer Gemeinde wirken zu können. Weihbischof Helmut Dieser hatte Anne Kiefer und fünf weitere Kolleginnen in einem feierlichen Gottesdienst im Trierer Dom als neue Gemeindereferentinnen beauftragt.

Die Gläubigen der Pfarreiengemeinschaft begrüßten Anne Kiefer dann am Sonntagabend in der Herz-Jesu-Kirche in Rückweiler. Gemeinsam feierte man eine Dankmesse unter Leitung von Dechant Clemens Kiefer und hieß Kiefer in ihrer neuen Funktion willkommen. "Ich war überwältigt von der großen Anteilnahme und den vielen guten Wünschen", berichtet sie. Dabei ist die 44-Jährige keine Unbekannte im Westrich, hat sie doch ihren letzten Ausbildungsabschnitt als Gemeindeassistentin in den vergangenen zwei Jahren hier durchlaufen.

Nach einer mehr als siebenjährigen Ausbildung mit einem Fernstudium, einem berufspraktischen Jahr in der Pfarreiengemeinschaft Weiskirchen und zwei Assistenzjahre im Westrich hat die zweifache Mutter nun ihr Ziel erreicht. "Es war ein wirklich sehr langer und zeitweise auch sehr schwerer Weg", sagt sie rückblickend. Doch auf diesem Weg habe sie aber auch viele Erfahrungen gesammelt, die Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen prägten und bestärkten sie, den Weg weiterzugehen. Gerade in einer Zeit, in der auch für die katholische Kirche Veränderungen anstünden, ist es ihr wichtig, mit den Menschen zu arbeiten und jenen einen Weg zu zeigen, die Hilfe benötigen.

Verkündigung und Katechese, Gemeindeaufbau, Religionsunterricht und Mitarbeit in den Gremien - das Aufgabenfeld von Anne Kiefer ist weit gefächert. Als besonders wichtig erachtet sie allerdings die Vernetzung innerhalb und außerhalb der Pfarreiengemeinschaft und auch in der Ökumene. Menschen aller Altersklassen im Glauben zusammenzuführen und die aktive Beschäftigung mit Glaubensinhalten sind ihr eine Herzensangelegenheit. "Nach den Pfarreigemeinderatswahlen im November werden wir uns gemeinsam mit der zukünftigen Ausrichtung unserer Kirche auseinandersetzen müssen", blickt sie in die Zukunft. Rückhalt und Unterstützung findet die zweifache Mutter bei ihrem Mann und den zwei Söhnen, mit denen sie in Primstal lebt.