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Schutzhülle aus Kalk für Waldböden

Schutzhülle aus Kalk für Waldböden

In den kommenden Wochen, voraussichtlich heute, werden im saarländischen Staatswald wieder Kompensationskalkungen durchgeführt. Gekalkt wird auch in den Revieren Nonnweiler und Nohfelden sowie Wadern.

Das teilt der Saarforst-Landesbetrieb mit. Zweck der Kalkungen sei es, der Versauerung der Waldböden entgegenzuwirken. Durch die Kalkung werden die Waldböden mit einer Schutzhülle aus Kalk bedeckt. Der Kalk soll die über die Niederschläge eingetragenen Säuremengen in den obersten Bodenschichten neutralisieren, um damit den Bodenzustand zu stabilisieren. Die Kalkung diene zudem auch dem Grundwasser- und damit letztlich dem Trinkwasserschutz.

Ausgebracht wird der Magnesiumkalk per Hubschrauber . Bei einer Menge von etwa drei Tonnen pro Hektar können so pro Hubschrauber an einem Tag zwischen 60 und 75 Hektar Wald gekalkt werden. Es ist vorgesehen, bis zu zwei Hubschraubern zeitgleich einzusetzen. Der Saarforst weist darauf hin, dass die zur Kalkung vorgesehenen Flächen weiträumig abgesperrt und ausgeschildert werden und bittet die Bevölkerung, die Hinweise und Absperrungen im Interesse der eigenen Sicherheit zu beachten. Es soll damit vor allem verhindert werden, dass die Kleidung der Waldbesucher verschmutzt wird. Das Ausbringen von Kalk sei nicht gesundheitsschädlich.