Rangertreff erweitert Angebote

Am Hunsrückhaus auf dem Erbeskopf werden spannende Naturpark-Themen vorgestellt.

Wildtiere, Moore und alte Buchenwälder sind spannende Themen aus dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald, die nicht nur ein Fachpublikum und Experten begeistern. Um Einzelbesuchern, Familien und Wanderern die Besonderheiten des noch jungen Nationalparks vorzustellen, startet am Dienstag, 11. April, am Erbeskopf der neue "Rangertreff am Hunsrückhaus". Täglich außer montags hält ein Ranger jeweils um 11.30 Uhr einen bebilderten Vortrag. Um 14 Uhr kann der Besucher bei einem Rangerspaziergang die Umgebung des Hunsrückhauses in Begleitung des Rangers erkunden. Die Teilnahme am Rangertreff ist kostenlos.

"Mit dem neuen Rangertreff am Hunsrückhaus möchte der Nationalpark Hunsrück-Hochwald schon heute stärker am zukünftigen Nationalparktor vertreten sein. Der Besucher soll hier täglich einen Ansprechpartner des Nationalparks vor Ort antreffen. Bei kurzen Vorträgen, kleinen thematischen Spaziergängen und Gesprächen mit den Rangern kann er sich kostenlos über den Nationalpark und seine Besonderheiten informieren", erklärt Guido Lotz vom Nationalparkamt die Motivation hinter dem neuen Angebot.

Der neue Rangertreff soll zum einen die Besucher des Hunsrückhauses auf den Nationalpark Hunsrück-Hochwald aufmerksam machen, zum anderen soll er die Besucher über den Nationalpark informieren. Hierfür sei gemeinsam mit den Nationalparkrangern ein zweiteiliges Programm ausgearbeitet worden. Der knapp 45-minütige Vortrag starte mit einer allgemeinen Einführung in den Nationalpark. Danach erfahre der Besucher Wissenswertes zu ausgewählten Themen wie Buchenwälder, Moore und Wildtiere sowie über Kultur und Forschung, heißt es in einer Mitteilung. Beim Rangerspaziergang, der nach einer kleinen Mittagspause um 14 Uhr startet, können die Themen dann gemeinsam mit einem Ranger anschaulich im Nationalpark erkundet werden.

An dem eineinhalbstündigen Ausflug in die Umgebung des Hunsrückhauses können Besucher auch ohne Teilnahme am Vortrag mitspazieren. Freitags wird anstelle des Spaziergangs die Gipfeltour angeboten. Die dauert zweieinhalb bis drei Stunden und ist eine eher gemächliche Wanderung zu den Naturwaldparzellen Gottlob und Springenkopf. Vorbei am Langbruch, einem typischen Hangmoor, führt der Weg zum höchsten Punkt des Nationalparks mit herrlichem Ausblick von der Aussichtsplattform Windklang.

Alle Ranger-Angebote sind kostenfrei und können ohne Voranmeldung besucht werden. Das Angebot richtet sich an Einzelpersonen und Familien. Gruppen und Vereine können über spezielle Programme und individuelle Führungen buchen

www.nationalpark-hunsrueck-

hochwald.de