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Primstal möchte zurück zu alter Heimstärke

Primstal möchte zurück zu alter Heimstärke

In der Auswärtstabelle der Fußball-Saarlandliga steht der VfL Primstal auf Platz zwei. Unter der Woche gab es einen 2:0-Sieg im Saarlandpokal beim Ligarivalen Dillingen. Nur zu Hause klappt es noch nicht richtig. Das soll sich am Wochenende ändern.

Fußball-Saarlandligist VfL Primstal steht in der nächsten Runde des Saarlandpokals. Nach Anlaufschwierigkeiten siegte der VfL am Mittwoch beim Liga-Konkurrenten VfB Dillingen mit 2:0. "Wir haben in der ersten Halbzeit Dillingen nicht aggressiv genug gestört", sagt Angreifer Lukas Biehl. Dadurch hatten die Gäste vor der Pause mehr Spielanteile und in der 14. Minute auch die große Chance zur Führung: Matthias Krauß, der kurz danach mit einer Zerrung vom Platz musste, war im Strafraum Marc Pesch entwischt, doch Schlussmann Larson Arend konnte den Schuss des Ex-Hasborners parieren.

Den ersten gefährlichen Angriff startete der VfL in der 56. Minute: Pascal Limke schoss nach Biehls Zuspiel aus sieben Metern übers Tor. Die Szene war aber so etwas wie das Startsignal für den VfL. "Wir haben dann mehr Druck auf die Gegenspieler ausgeübt und sind dadurch immer besser ins Spiel gekommen", sagte Biehl, der in der 67. Minute die Führung einleitete. Biehl holte im Nachsetzen einen Freistoß heraus, Steffen Haupenthal knallte den Ball aus 25 Metern an die Unterkante der Latte, und Pascal Schmidt staubte per Kopf zur 1:0-Führung ab. Auf der Gegenseite musste sich Arend mächtig strecken, um einen 16-Meter-Schuss von Mickael Pernet noch über den Querbalken zu lenken (77.). Doch nur 180 Sekunden später fiel dann die Entscheidung zugunsten von Primstal : Eine präzise Flanke von Limke wuchtete Lukas Zimmer mit dem Kopf aus zehn Metern zum 2:0 ins Netz. Kurios: Im Ligaspiel hatte der VfL zu Hause noch mit 0:3 verloren.

Im Liga-Alltag geht es für den Tabellenachten Primstal an diesem Samstag, 16 Uhr, gegen den unteren Nachbarn SC Halberg Brebach weiter. "Wir haben bislang nicht die beste Heimbilanz, wollen aber unbedingt wieder zur Stärke der vergangenen Jahre zurückkehren", sagte Biehl. Dazu muss die Abwehr stabiler werden. Neun Gegentreffer zu Hause sind zu viel, kein Team aus den Top 12 der Liga hat mehr. An Biehl liegt es nicht: Er führt mit acht Treffern die Torjägerliste der Liga an.