Peter Dewald ist Schiedsrichter des Jahres

Schwarzenbach · Beim Ehrungstag der Fußballschiedsrichtergruppe Nahe im Kolpinghaus in Schwarzenbach wurde der Schiedsrichter des Jahres gekürt. Peter Dewald vom FC Kastel darf nun den Titel tragen.

 Der Schiedsrichter des Jahres, Peter Dewald (mit Urkunde) inmitten seiner Schiedsrichterkollegen (von links) Peter Fischer (Gruppenobmann), Nico Georg (15 Jahre Schiedsrichtertätigkeit), Marcelo Moraga (30 Jahre), Michael Schätzel (zehn Jahre), Peter Dewald (Schiedsrichter des Jahres) und Georg Wettmann (Kreisobmann Nordsaar). Foto: Ralf Mohr

Der Schiedsrichter des Jahres, Peter Dewald (mit Urkunde) inmitten seiner Schiedsrichterkollegen (von links) Peter Fischer (Gruppenobmann), Nico Georg (15 Jahre Schiedsrichtertätigkeit), Marcelo Moraga (30 Jahre), Michael Schätzel (zehn Jahre), Peter Dewald (Schiedsrichter des Jahres) und Georg Wettmann (Kreisobmann Nordsaar). Foto: Ralf Mohr

Foto: Ralf Mohr

"Peter Dewald ist immer da, wenn Not am Mann ist", begründete Gruppenobmann Peter Fischer die Nominierung. Weiterhin wurden geehrt: Michael Schätzel für zehn Jahre an der Pfeife, Nico Georg für 15 Jahre Tätigkeit und Marcelo Moraga für 30 Jahre.

Michael Schätzel (25) war bis 2008 beim SV Steinberg-Deckenhardt als Fußballer in der Jugendmannschaft aktiv. Seit 2004 ist er auch als Schiedsrichter tätig. Nach einem zweijährigen Gastspiel in Neunkirchen/Nahe ist er nun wieder bei der Spielgemeinschaft Steinberg-Walhausen gelandet. Er wurde neben der Ehrung durch die Gruppe auch vom Verband mit der Schiedsrichterehrennadel in Silber ausgezeichnet. Für 15 Jahre an der Pfeife wurde Nico Georg (33) mit der Verbandsehrennadel in Bronze ausgezeichnet. Seine fußballerische Karriere begann in der Jugend in Sötern. Weitere Stationen waren Brücken und Otzenhausen. Im aktiven Bereich spielte er wieder in Sötern, danach in der Verbandsliga mit dem FC Bosen. Weiterhin spielte er bei der ersten und zweiten Mannschaft in Eiweiler. Zurzeit ist er wieder in Sötern aktiv. Gepfiffen hat er für Eiweiler, Braunshausen und Sötern. Höhepunkt war ein Saarlandpokalendspiel an der Linie. Mit 2300 Zuschauern das bestbesuchte Spiel seiner Karriere war die Begegnung TUS Koblenz gegen Wormatia Worms in der Oberliga Südwest.

Auf 30 Jahre Schiedsrichtertätigkeit (dafür bereits vom Saarländischen Fußballverband geehrt) kann Marcelo Moraga (50) zurückblicken. Der gebürtige Chilene ist 1974 nach Deutschland gekommen und wohnt zurzeit in Hermeskeil. Seine fußballerische Karriere begann in Dortmund. Dort begann er auch seine Schiedsrichterausbildung. Seit 1984 ist er aktiver Schiedsrichter und begann seine Karriere mit einem C-Jugend-Spiel. Seit Mai 1986 pfiff er in der Bezirksliga Westfalen. Danach folgten Einsätze in der Verbands- und Oberliga sowie in der Saison 87/88 in der Landesliga. Im Juni 2014 erfolgte der Wechsel in den SFV. Er qualifizierte sich erfolgreich für die Landesliga und wurde als Assistent in der Verbands- und Karlsberg-Liga eingesetzt.



Nachwuchssorgen

Kreisobmann Nordsaar Georg Wettmann ergriff die Gelegenheit, um auf Maßnahmen zur Gewaltprävention hinzuweisen. "Wir verlieren massiv Schiedsrichter. Im vergangenen Jahr haben wir 20 Schiedsrichter im Nordsaarkreis verloren", sprach er eine weitere Problematik an. Zurzeit gäbe 270 aktive Schiedsrichter im Nordsaarkreis, Tendenz fallend. 26 Schiedsrichteranwärter stünden dem entgegen. Die Gruppe Nahe habe 32 Schiedsrichter. Das sei relativ wenig, um den großen Bereich abzudecken. Zwei neue Schiedsrichter seien hier hinzugekommen, darunter eine Schiedsrichterin.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort