Noswendel-Wadern verspielt eine 2:0-Führung

Noswendel-Wadern verspielt eine 2:0-Führung

Merzig-Wadern. Sieg, Unentschieden, Niederlage - für die Fußball-Verbandsligisten aus dem Kreis Merzig-Wadern war am Wochenende alles dabei. Der SV Losheim landete im Hochwald-Derby einen wichtigen 1:0-Sieg über den VfL Primstal, während sich die SG Noswendel-Wadern bei der SVGG Hangard mit einer enttäuschenden 2:2-Punkteteilung zufrieden geben musste

Merzig-Wadern. Sieg, Unentschieden, Niederlage - für die Fußball-Verbandsligisten aus dem Kreis Merzig-Wadern war am Wochenende alles dabei. Der SV Losheim landete im Hochwald-Derby einen wichtigen 1:0-Sieg über den VfL Primstal, während sich die SG Noswendel-Wadern bei der SVGG Hangard mit einer enttäuschenden 2:2-Punkteteilung zufrieden geben musste. Eine knappe und unglückliche 0:1-Niederlage bezog die SG Schwemlingen-Tünsdorf-Ballern beim VfB Hüttigweiler."Spielerisch boten beide Mannschaften auf dem kleinen Hartplatz keine Glanzleistungen. Es war letztendlich ein hart erkämpfter Sieg", bilanzierte Faruk Kremic, der Spielertrainer des SV Losheim. Ihm imponierte der Wille seiner Jungs, der neben vielen gewonnenen Zweikämpfen letztendlich für den Sieg entscheidend war. Nach guter Vorarbeit von Kremic erzielte Daniel Mohm nach 66 Minuten den Spiel entscheidenden Treffer. Damit hat die Mannschaft einen wichtigen Schritt Richtung gesichertes Mittelfeld getan.

Jubel auf der einen, Enttäuschung auf der anderen Seite. "Für mich war das eine gefühlte Niederlage", trauerte Trainer Lothar Pesch vom Hochwaldrivalen SG Noswendel-Wadern dem 2:2-Unentschieden seiner Elf in Hangard nach. Damit habe man eine gute Gelegenheit verpasst, dem Tabellenführer FV Diefflen auf den Fersen zu bleiben, zumal Kreiskonkurrent Losheim mit seinem Sieg über Primstal Schützenhilfe geleistet hatte. Bis zur 86. Minute hatte seine Elf mit 2:0 geführt und dann das Kunststück fertig gebracht, doch nicht zu gewinnen. Fritz Gard eine Minute vor der Pause und Tobias Kochems zwei Minute nach Wiederanpfiff hatten für die spielerisch besseren Hochwälder die verdiente Führung besorgt. Per Foulelfmeter erzielte der Gastgeber den Anschlusstreffer durch Carsten Steinmetz (86.), nachdem Christoph Molitor ein völlig unnötiges Foulspiel im eigenen Strafraum begangen hatte. In der Nachspielzeit musste Noswendel-Wadern noch den Ausgleich per Direktabnahme durch Sergej Schrefers hinnehmen.

Spielerisch besser als der Gegner war auch die stark ersatzgeschwächte SG Schwemlingen-Tünsdorf-Ballern, für die Klaus Peter Schröder, Sven Schwindling und Alexander Eckert gegen Hüttigweiler nicht auflaufen konnten. Die Elf aus den Saarwiesen hatte durch Kai Uwe Hahn in der ersten Halbzeit noch einen Pfostenschuss zu verzeichnen, musste aber trotz Überlegenheit mit leeren Händen die Heimreise aus Hüttigweiler antreten. "Mit einem verunglückten Schuss aus etwa 18 Metern, der normalerweise an der Eckfahne gelandet wäre, hat Hüttigweiler aus keiner Chance ein Tor gemacht", haderte Eddy Brust, der Spielausschussvorsitzende der SG, mit dem 0:1 und dem fehlenden Quäntchen Glück. Seine Elf konnte sich trotz Feldvorteilen nicht belohnen. eb

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