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Nonnweiler Feuerwehrleute wurden zu Sprechfunkern ausgebildet

Erfolgreiche Weiterbildung : 36 junge Aktive sind nun Sprechfunker

36 aktive Wehrleute aus den Löschbezirken der Gemeinde Nonnweiler sind vor Kurzem zu Sprechfunkern ausgebildet worden, teilt Manfred Koch von der Feuerwehr der Gemeinde Nonnweiler mit. Sprechfunk sei als Kommunikationsmittel im Feuerwehrdienst unerlässlich, erklärt Koch.

„Ob als Kontakt zur Leitstelle oder zur Verständigung der Einsatzkräfte untereinander. Ist doch die Funkverbindung der einzige Kommunikationsweg vom Angriffstrupp im Gebäudeinnern zum Gruppenführer nach draußen“, schreibt Koch. Der Lehrgang habe sich über drei aufeinanderfolgende Tage im und am Gerätehaus Nonnweiler erstreckt. Drei Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Nohfelden fungierten laut Bericht als Ausbilder: Holger Gräfe, Jochen Gräfe und Daniel Gisch. Unterstützt wurden sie im praktischen Teil des Lehrgangs von Aktiven der Feuerwehr Nonnweiler. Auf dem Lehrgangsplan stand zunächst die Vermittlung der Rechtsgrundlagen. Weitere Schwerpunkte waren Verkehrsabwicklung in Theorie, Kartenkunde, physikalisch-technische Grundlagen, digitale Gerätekunde und schließlich Verkehrsabwicklung in der Praxis. Abschließend folgte eine Lernzielkontrolle, die sämtliche Themen umfasste. Zu guter Letzt überreichten Kreisbrandmeister Ingo Michel und Nonnweilers Bürgermeister Franz Josef Barth (SPD-unterstützt) allen 36 Teilnehmern die Urkunden zum bestandenen Lehrgang. Trotz der außergewöhnlich hohen Teilnehmerzahl – 2018 absolvierten in Nonnweiler 22 Aktive die gleiche Ausbildung – war der Lehrgangsablauf absolut reibungslos, lobten die Ausbilder aus Nohfelden.

Nonnweilers stellvertretender Gemeindewehrführer Alexander Kuhn dankte dem Ausbilderteam und den Teilnehmern. Der Lehrgang hatte sich über 16 Stunden von freitags bis sonntags erstreckt. Das zeuge von einem hohen Maß an Disziplin, sagte Kuhn. Bürgermeister Barth richtete seinen Dank auch an die acht Löschbezirksführungen, die es ermöglicht hatten, 36 junge Aktive zur Teilnahme an diesem anspruchsvollen Lehrgang zu motivieren. Kreisbrandmeister Michel fügte hinzu, etwas Vergleichbares während seiner Amtszeit noch nicht erlebt zu haben. An die erfolgreichen Teilnehmer appellierte er, das Erlernte in der Praxis gewissenhaft umzusetzen.