Mit Bilanz und Ausblick : Sitzerath feiert Neujahrsempfang

Ortsvorsteher Lieselene Scherer nutzt die Gelegenheit, um ein Bilanz über das vergangene Jahr zu ziehen.

Mit einem Willkommensgruß an Mitbürger und die Gastredner des Neujahrsempfangs, Landrat Udo Recktenwald und den Nonnweiler Bürgermeisterkandidaten der CDU, Martin Schneider, eröffnete die CDU-Vorsitzende und Ortsvorsteherin Lieselene Scherer den 32. Sitzerather Neujahrsempfang. Musikalisch wurde die Feier in der Benkelberghalle von Schülerinnen der Kreismusikschule St. Wendel unter der Leitung von Claudia Wälder-Jene begleitet.

Lieselene Scherer stellte den Empfang unter das Motto „Projekte der Zukunft weiterentwickeln“. „Der Jahreswechsel ist immer ein gefühlter Einschnitt und damit Anlass, Bilanz zu ziehen. Das gilt nicht nur für uns alle im privaten Bereich, sondern auch für unser Dorf als Ganzes“, so die Vorsitzende. Die Ortsvorsteherin hält es für eine große Stärke ihres Dorfes, dass sich verschiedene Gruppen und Vereine immer wieder zusammenfinden, um etwas zu bewegen. So sei schon manche Herausforderung gemeistert worden. In diesem Zusammenhang erinnerte sie an die Renovierung des Außenbereiches der Grillhütte. Mehr als 500 ehrenamtliche Helferstunden wurden von 39 Personen geleistet und Materialkosten für mehr als 5000 Euro verbaut.

Das Neubaugebiet Hintere Anwand mit zehn Baugrundstücken in Sitzerath sei planerisch auf den Weg gebracht worden, zählt die Ortsvorsteherin laut Pressemitteilung weiter auf. Da es auch schon eine Interessentenliste mit elf Bewerbern gebe, werde das Bebauungsgebiet zügig realisiert.

Das Pfarrheim (ehemaliger Kindergarten) wurde von der Gemeinde Nonnweiler erworben. In 2019 erfolge die Planung der neuen Räumlichkeiten für die Katholische Jugend sowie Räume als Begegnungsstätte für Bürger und  Vereine als Ergänzung zur Benkelberghalle. So schaffe die Neugestaltung des Bereiches Benkelberghalle sowie  der Bau von zusätzlichen Parkplätzen einen Dorfmittelpunkt. Lieselene Scherer ging auch auf die aktuelle Situation der Windenergieanlagen auf dem Benkelberg ein.

„Ich kann die Aufgaben, die vor uns  liegen nicht alleine, sondern nur mit euch gemeinsam anpacken“, sagte Scherer. Über die Bevölkerungsentwicklung in Sitzerath machte die Ortsvorsteherin folgende Angaben: Zum Beginn des Jahres waren in Sitzerath 715 Personen mit Hauptwohnsitz und 52 Personen mit Nebenwohnsitz gemeldet. Im vergangenen Jahr sind neun Personen verstorben und fünf Babys wurden geboren.

Nach dem Rück- und Ausblick der Vorsitzenden wurde der politische Teil des Abends mit einer Talkrunde mit Landrat Udo Recktenwald, dem Nonnweiler Bürgermeisterkandidaten Martin Schneider und Lieselene Scherer fortgesetzt.

Mehr von Saarbrücker Zeitung