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Blutspende: Mit Blutspenden fremden Menschen geholfen

Blutspende : Mit Blutspenden fremden Menschen geholfen

Das DRK in Nonnweiler bedankte sich bei besonders aktiven Blutspendern. Sie erhielten für ihr Engagement Urkunden.

Eine nette Geste ist es seitens des DRK-Ortsvereins Nonnweiler seine treuen Blutspender im zweijährigen Rhythmus für ihren freiwilligen Dienst am Mitmenschen bei einer Feier zu ehren und auszuzeichnen. Zur diesjährigen Ehrungsfeier in der Parkschenke Simon in Nonnweiler waren 31 Spender eingeladen worden. „Blutspenden ist ein Akt der Menschlichkeit und der Nächstenliebe“, bedankte sich Bürgermeister Franz Josef Barth, zugleich kraft Amtes erster Vorsitzender des Ortvereins. „Blutspender sind auch Lebensretter, denen es eigentlich egal sei, wem geholfen wird. Hauptsache, es kann jemandem geholfen werden“, betonte Barth. Er dankte aber auch den Mitgliedern seines Vereins, der schon seit den 1960-ziger Jahren Blutspendentermine anbietet, dass die Termine auch reibungslos durchgeführt werden. Bis zu 120 Blutspender kommen zu den fünf alljährlich stattfindenden Terminen des Ortsvereins. Im Juli 2016 wurde der 15 000 Blutspender registriert, der 16 000. wird wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Unter dem Motto „Darauf dürfen Sie stolz sein“ führte der Verwaltungschef die Ehrung der Wiederholungstäter durch, überreichte neben Ehrenurkunde und Ehrennadel auch Präsentkörbe, je nach Anzahl der Spenden, als Dank für die Verbundenheit und Treue zum Ortsverein.

Mit Wolfram Finkler, zugleich Mitglied im DRK-Ortsverein, wurde ein Blutspender für 125 Spenden ausgezeichnet. „Seit dem 18. Lebensjahr spende ich bereits regelmäßig Blut, bin auch seit dieser Zeit im Verein. Und mit wenig Aufwand kann ich sicherlich viel Hilfe leisten“, erzählte der engagierte Rotkreuzler im Gespräch mit der Saarbrücker Zeitung. So habe er denn bei jeder Blutspende das gute Gefühl, helfen zu können. Zudem wird vor der Weitergabe seines Blutes seine eigene Gesundheit kontrolliert. Weitere fünf Blutspender wurden für 100 Spenden geehrt. Manfred Haupenthal, Rolf Haupenthal, Günter Wagner (alle Sitzerath), Werner Klähsner (Schwarzenbach) und Michael Kraus (Nonnweiler).