Löschbezirk Kastel feierte das 30-jährige Bestehen der Jugendwehr.

Jubiläum in Kastel : Nachwuchsarbeit ist das Fundament der Feuerwehr

Der Löschbezirk Kastel hat das 30-jährige Bestehen der Jugendwehr gefeiert. Dabei gab es auch zahlreiche Erhungen.

Der Löschbezirk Kastel veranstaltete sein Sommerfest und feierte gleichzeitig das 30-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehrgruppe. „Dass 21 der aktuell 32 Angehörigen der Einsatzabteilung bereits in der Nachwuchsorganisation groß geworden sind, zeugt von einem hohen Maß an Nachhaltigkeit in der Jugendarbeit des Löschbezirks“, sagt ein Sprecher der Feuerwehr.

Beim sonntäglichen Frühschoppen, den die Pfarrkapelle Kastel musikalisch begleitete, wurden verdiente Feuerwehrangehörige befördert und geehrt. Zuvor hatte Löschbezirksführer Björn Schorr die Bedeutung der Jugendarbeit innerhalb der Feuerwehr hervorgehoben.

Kurt Rech, Beigeordneter der Gemeinde Nonnweiler, beförderte den Feuerwehrmann Johannes Neuses zum Oberfeuerwehrmann. Markus Neuses, der gemeinsam mit Thorsten Dewes und Marc Finkler die Jugendfeuerwehrgruppe betreut, wurde zum Löschmeister ernannt. Nonnweilers Erster Beigeordneter Kurt Rech beförderte Feuerwehrfrau Beatrice Schorr zur Löschmeisterin.

Rech dankte für die Nachwuchsarbeit des Löschbezirks. Den damit verbundenen Erfordernissen werde hier vorbildlich Rechnung getragen.

Ortsvorsteher Magnus Jung fügte hinzu, dass die Feuerwehr in Kastel auch mit Blick auf eine intakte Dorfgemeinschaft einen hohen Stellenwert einnehme. Die rege Einsatztätigkeit im vergangenen Jahr habe gezeigt, dass sich die Bevölkerung auf ihre Feuerwehr verlassen kann.

Landesbrandinspekteur Timo Meyer und Kreisbrandmeister Ingo Michel überbrachten die Grüße des Innenministers und des Landrats. 30 Jahre Jugendarbeit bedeute gleichzeitig 30 Jahre Sozialkompetenz. Für diese gute Sache müsse geworben werden, so Meyer.

Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes und Ehrenlandesbrandinspekteur, Bernd Becker, hob hervor, dass ohne eine solide Jugendarbeit der Brandschutz nicht mehr zu gewährleisten sei. Becker hatte sodann die  Aufgabe, gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes St. Wendel, Klaus Peter Schorr, zwei verdiente Alterskameraden für jeweils 50 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit auszuzeichnen: Oberbrandmeister Werner Barth und Hauptlöschmeister Helmut Barth.Werner Barth war acht Jahre Löschbezirksführer in Kastel. In seiner Amtszeit erfolgte 1989 unter seiner Regie eine Erweiterung des Gerätehauses. Helmut Barth bekleidete über viele Jahre die Funktion des Fahrzeugwarts.

Ehrung für 50 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit: Björn Schorr, Klaus Peter Schorr, Helmut Barth, Werner Barth und Bernd Becker (von links). Foto: Manfred Koch

„Beide Jubilare sind nach wie vor zur Stelle, wenn sie gebraucht werden“, sagt der Feuerwehr-Sprecher abschließend.